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Cafébereich deutlich vergrößert

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Von: Peter von der Beck

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Waldemar und Margot Kuschmiersz freuen sich, dass das Café-Angebot gut angenommen wird.
margot und waldemar kuschmiersz © Peter von der Beck

Das Angebot der beiden Geschäftsleute wird stetig ausgebaut und angepasst – wenn nötig. Inzwischen hat sich herauskristallisiert, dass die einzigartige Kombination aus Delikatessen aller Art, regionalen Produkten meist aus dem benachbarten Hochsauerlandkreis, Dekoartikeln und Café in der Kleinstadt Neuenrade durchaus erfolgreich ist.

Neuenrade – Und das „Gaumenreiz“ an der Ersten Straße – neben dem Durchgang zur Zweiten Straße – ist inzwischen auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.

Nah dran an den Menschen

Zum Erfolgsgeheimnis gehört dabei sicher auch, dass Margot und Waldemar Kuschmiersz mit „Gaumenreiz“ durchaus nah dran sind an den Menschen und sich flexibel zeigen. Waldemar Kuschmiersz: „Man muss in Bewegung bleiben und mit den Kunden sprechen.“ Und so bauen sie nun ihr Café-Geschäft weiter aus, nehmen einen weitere Raum im Obergeschoss hinzu und sind nun bei immerhin 27 Plätzen.

Jede Menge Delikatessen

Die Delikatessen-Abteilung, unter anderem mit 50 Kaffee- und 100 Teesorten, Ölen, Essigen und diversen Biersorten, macht den Hauptanteil des Geschäftes aus. Der Anteil des Cafés belaufe sich inzwischen aber grob geschätzt auf 20 Prozent des Umsatzes. Täglich habe man Gäste, die frühstücken oder sich Kuchen gönnten, den Margot Kuschmiersz backt. Hinzu kommt jetzt noch Konditorei-Ware, die sich das Ehepaar bei der Hemeraner Konditorei Heermann besorgt. „Man kennt sich – und die machen tolle Sachen“, sagt Waldemar Kuschmiersz. Bleibt der Hinweis auf den ersten Testlauf am Sonntag: „Das war wirklich gut, hoffentlich bleibt es so“, sagt Margot Kuschmiersz.

Stress mit Straßencafé

Zur Sommersaison hatte „Gaumenreiz“ schon vor längerer Zeit den Cafébetrieb für draußen angeboten, sich die Rechte für den kleinen Durchgang gesichert und ein paar Tische aufgestellt. Das passte nicht unbedingt jedem, und es habe durchaus den Ratschlag aus der Stadtverwaltung gegeben, man möge doch Tische und Stühle auf dem Bürgermeister-Schmerbeck-Platz aufstellen und dort verkaufen. Ein als absurd empfundener Vorschlag, den Familie Kuschmiersz nicht umsetzen wird. Man bleibt mit der Außengastronomie neben dem eigenen Ladenlokal. Es gebe doch genug andere Gastronomen, die Anlieger seien.

Die Öffnungszeiten bei Gaumenreiz wurden nun auch angepasst. Montags gönnt sich das Ehepaar einen publikumsfreien Tag, ansonsten ist dienstags bis freitags von 9 bis 18 Uhr Betrieb, samstags, von 9 bis 16.30 Uhr und sonntags, von 10 bis 16.30 Uhr.

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