Galvanik-Abriss nicht mehr in diesem Jahr

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Die ehemalige Galvanik Kerkenberg e. K. liegt an der Oststraße im Neuenrader Industriegebiet.

Neuenrade - Die Stadt Neuenrade besitzt seit einiger Zeit die ehemalige Galvanik Kerkenberg e.K. an der Oststraße, die noch bis vor einigen Jahren in Betrieb war und über die 2012 das Insolvenzverfahren eröffnet wurde.

Doch die noch für dieses Jahr angepeilte Sanierung verzögert sich. Baumatsleiter Marcus Henninger: „Der Sanierungsplan der AAV (Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung) ist noch nicht ausgeschrieben.“ Bevor es losgehe, müsse eben ein Gutachter eine Planung für den Rückbau und die Sanierungswege erstellen. Das sei nötig, um jederzeit auch nachvollziehen zu können, wo das kontaminierte Material herkomme. Derartige Gutachten dürften zudem nur spezielle Ingenieur-Büros ausfertigen. 

Knapp 1400 Quadratmeter 

Zum Hintergrund: Die Verantwortlichen der Stadtverwaltung sahen unlängst eine Möglichkeit, die Brache mit Hilfe eines Entsorgungsverbandes in ein brauchbares Grundstück umzuwandeln. Für die Dekontamination des Grundstücks, das knapp 1400 Quadratmeter groß ist, findet sich nun eine Option. So gibt es inzwischen die Übereinkunft mit dem AAV – (Land, Kommunen und Wirtschaft sind beteiligt) der 80 Prozent der Entsorgungskosten übernimmt. Was die verbliebenen 20 Prozent der möglichen Summe anbelangt, so teilen sich die Stadt Neuenrade und der Märkische Kreis die Kosten. 

Die eher kleine Galvanik steht auf einem Eckgrundstück. Das Gelände könnte für die angrenzenden Firmen oder auch neue Investoren interessant sein. Es bietet Platz für eine kleinere Halle nebst Parkmöglichkeiten. Doch bis das Objekt dem freien Markt zur Verfügung steht, kann es eben noch dauern.

Peter von der Beck

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