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Gäste kommen von Nah und Fern: Leuchtende Augen beim Drachenfest

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Von: Michael Koll

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Gut eingemummelt: Trotz herbstlichen Wetters folgten die Gäste, vorrangig Familien, der Einladung des LSV.
Gut eingemummelt: Trotz herbstlichen Wetters folgten die Gäste, vorrangig Familien, der Einladung des LSV. © Michael Koll

Drei Jahre nach dem bisher letzten Drachenfest, lud der Luftsportverein Sauerland (LSV) wieder auf das Küntroper Gelände, um bunte Fabelwesen und mehr in die Lüfte steigen zu lassen. Die Menschen kamen – vorzugsweise Familien mit Kindern. Der Wind indes machte sich rar: Es herrschte Nieselregen und Flaute.

Küntrop – Marie Kneer, Jugendleiterin des LSV, zog dennoch vom ersten der beiden Veranstaltungstage am Samstag ein positives Fazit: „Wir sind froh, dass wir überhaupt wieder ein Fest stattfinden lassen können.“

So sieht es auch ihr Vater, Vereinsvorsitzender Joachim Kneer: „Für einen Samstag bin ich zufrieden mit der Resonanz heute. Und es ist doch auch etwas Tolles für Familien, dass sie überhaupt einmal wieder zuhause rauskommen.“

Ab mittags sei viel los gewesen auf dem Flugplatz, erzählen beide. „Zur Kaffeezeit, als viele wohl gerade überlegt haben, auch noch einmal bei uns vorbei zu schauen, setzte dann aber der Regen ein“, bedauerte der Vereinsvorsitzende. Und die Jugendleiterin fügt hinzu, dass die Vollsperrung der Neuenrader Ortsdurchfahrt auch „hinderlich“ gewesen sei.

Allerlei Formen und Farben hatten die Drachen, die auf dem Flugplatz zu sehen waren.
Allerlei Formen und Farben hatten die Drachen, die auf dem Flugplatz zu sehen waren. © Michael Koll

Die Besucher, die aber da gewesen seien, wären alle sehr zufrieden mit dem Festverlauf gewesen. „Als der Regen anfing, sind wir halt in unsere Halle. Unter dem Dach dort war es dann auch sehr gemütlich“, verrät Marie Kneer.

„Viele strahlende Kinderaugen“, habe sie gesehen – vielleicht auch, weil sie selbst am Stand fürs Kinderschminken mit Farbe und Pinsel für eben dieses Strahlen in den Augen sorgte. Ihr Vater brutzelte nur ein paar Meter weiter Reibeplätzchen und brachte damit die Augen der Eltern zum Leuchten, „weil dieses Essen viele doch zuhause nicht mehr machen, damit der Duft nicht für Tage in der Wohnung hängt“, meint der Vereinsvorsitzende.

Zum 27. Mal fand das Drachenfest nun statt. Gekommen waren viele aus Nah und Fern. „Auch Besucher aus den Niederlanden waren da und viele aus Norddeutschland“, zählten Tochter und Vater Kneer auf.

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