FWG: „Wir gehen weiter unbeirrt unseren Weg“

+
Der neue erweiterte Vorstand der FWG Neuenrade. ▪

NEUENRADE ▪ Den Kontakt zu den Bürgern halten, persönlich vor Ort sein, besonderer Einsatz im Bereich Schule und Integration sowie Transparenz in die städtischen Finanzen und Entscheidungen bringen: Das sind die Ziele der Freien Wähler Gemeinschaft. 24 Mitglieder trafen sich am Mittwochabend im Restaurant Wilhelmshöhe zur Jahreshauptversammlung. Um die Arbeit leisten zu können, wurde zudem eine Satzungsänderung beschlossen, die die Erweiterung des Vorstandes um vier Mitglieder ermöglicht.

Im Rückblick wurde angesprochen, dass den Ratsmitgliedern im Rathaus in der vergangenen Zeit ein heftiger Wind entgegen wehte. Im März gab es bekannltich eine Presserklärung von CDU, SPD, Grünen und FDP gegen die FWG. „Erstaunlich, dass sich alle vier Parteien gegen eine Partei verbünden“, erklärte der Vorsitzende Andreas Becker in seinem Jahresrückblick. Offensichtlich hätte die FWG den ein oder anderen Nerv getroffen: „Wir gehen weiter unseren Weg und lassen uns nicht davon abbringen.“ Als einzige Partei stimmte die FWG gegen den Haushalt 2011. Und auch wegen der Akteneinsicht in Bezug auf den Kaisergarten gab es Differenzen. „Wir lassen die unterschiedliche Auffassung im Bezug auf die Auskunftsersuche Kaisergarten und Wirtschaftsförderungsgesellschaft rechtlich prüfen. Ich werde schon bald Einblick in die Unterlagen der Gesellschaft nehmen“, erklärte Heinz Friederiszik, einer der Hauptbeteiligten im Streit um den Kaisergarten. Die Stadt habe der FWG die Akteneinsicht insofern verwehrt, als dass sie keine Kopien ermöglichte. 2011 werde das Thema Bildung im Mittelpunkt stehen. „Unser Hauptziel, eine weiterführende Schule in Neuenrade zu installieren, ist mit der Gemeinschaftsschule gelungen“, freute sich Becker.

Zudem stünden Familien- und Integrationspolitik im Fokus. Bereits im vergangenen Jahr liefen verschiedene Integrationsprojekte, die durch Parteimitglieder ins Leben gerufen wurden. Auch suchten die Vorstandsmitglieder immer wieder den Kontakt zu den Mitbürgern. „Der persönliche Kontakt ist uns wichtig. Egal um welches Thema es geht, wir versuchen, uns vor Ort kundig zu machen. Damit hatten wir im vergangenen Jahr großen Erfolg“, so Becker. Die Partei unterstützte zudem Vereine, wie beispielsweise den SV Affeln beim Bau des Vereinsheims, den Musikverein beim Benefizkonzert und den Schützenverein. Auch in diesem Jahr möchte die Partei den Vereinen und Institutionen zur Seite stehen. Um die Arbeit zu bewältigen wurde der Vorstand erweitert. Hierzu wurde eine Satzungsänderung beschlossen. Der Vorstand (einstimmig gewählt) setzt sich wie folgt zusammen: Andreas Becker (Vorsitzender), Bernd Buntenbach (stellvertretender Vorsitzender), Detlef Stägert (Schriftführer), Dirk Bröske (stellvertretender Schriftführer), Theo Mester (Schatzmeister), Stefanie Downar (stellvertretende Schatzmeisterin), Ruth Echterhage (Pressesprecherin), Bernhard Peters (stellvertretender Pressesprecher) sowie den Beisitzern: Heinz Friederiszik, Peter Stein, Ulrich Tillmann, Bärbel Wolf und Michael Hammer.

Lydia Machelett

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare