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Fünfte Ladesäule „außergewöhnlich“

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Von: Carla Witt

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Starten den ersten Ladevorgang: die Sparkassen-Vertreter Michael Plaßmann und Mike Kernig, Erik Höhne (Enervie), Unternehmer Stefan Hilleke und Bürgermeister Antonius Wiesemann.
Starten den ersten Ladevorgang: die Sparkassen-Vertreter Michael Plaßmann und Mike Kernig, Erik Höhne (Enervie), Unternehmer Stefan Hilleke und Bürgermeister Antonius Wiesemann. © Witt

In Neuenrade finden Fahrer von Elektro-Autos jetzt schon fünf öffentliche Ladesäulen.

„Dass eine Stadt in der Größenordnung von Neuenrade jetzt bereits die fünfte Ladesäule in Betrieb nimmt, ist schon außergewöhnlich“, stellte Ronald Ludwig, Leiter Kommunalmanagement des Energieversorgers Mark E, am Mittwoch fest. „Das Neuenrader Konzept findet Nachahmer“, berichtete er – und lobte die Vorreiterfunktion der Stadt im Rahmen der Inbetriebnahme der neuen Ladesäule im Mühlendorf.

Parkplätze von Schürmann & Hilleke

Fahrer von Elektro-Autos können ihren Wagen jetzt in unmittelbarer Nähe der Sparkasse laden – auf zwei Parkplätzen, die bisher zur Schürmann & Hilleke GmbH & Co. KG gehörten. Unternehmer Stefan Hilleke hat diese Parkplätze zur Verfügung gestellt. Dafür bedankte sich nicht nur Bürgermeister Antonius Wiesemann, sondern auch Sparkassenvorstand Mike Kernig. Das Kreditinstitut hat sich auf die Fahne geschrieben, den Ausbau der Elektromobilität in der Region mit voran zu treiben. Symbolisch starteten Mike Kernig und Erik Höhne, Vorstandssprecher der Mark E, den ersten Ladevorgang.

Sparkasse unterstützt Aufbau der Infrastruktur

„Mit diesem Engagement möchten wir zum verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen beitragen und unserer ökologischen Verantwortung gerecht werden“, unterstrich Kernig. „E-Mobilität ist nicht nur ein Trend.“ Die moderne Ladesäule des Marktführers Mennekes habe zwei Ladepunkte mit jeweils 22 Kilowatt Leistung, sagte der Sparkassenvorstand. Sie stehe den Kunden und Mitarbeitern der Sparkasse, aber auch generell externen Autofahrern als Tankmöglichkeit zur Verfügung.

Erste Enervie E-Tankstelle seit 2011 in Betrieb

Dass sich die Enervie Südwestfalen Energie und Wasser AG, zu der Mark E gehört, mit Blick auf erneuerbare Energien als starker Partner von Industrie und Privatkunden erweisen wolle, verdeutlichte Erik Höhne. „Unser Unternehmen ist seit vielen Jahren im Bereich der Elektro-Mobilität unterwegs.“ Die erste E-Tankstelle der Enervie-Gruppe sei im Frühjahr 2011 in Hagen errichtet worden. Mittlerweile seien insgesamt 159 Ladepunkte im Enervie-Versorgungsgebiet in Betrieb. Zudem hätten die Unternehmen der Gruppe in der Region mehr als 330 Wallboxen für Industrie-, Gewerbe und Privatkunden projektiert. Inzwischen habe die Entwicklung so viel Fahrt aufgenommen, dass der anfängliche Trend nun unumkehrbar sei. Deshalb müsse die Infrastruktur dringend weiter ausgebaut werden.

Neuenrader Unternehmer bringen den Stein ins Rollen

Das bekräftigte auch das Stadtoberhaupt. Der Bürgermeister wies darauf hin, dass die Initiative zur Schaffung der notwendigen Infrastruktur für Elektromobilität von dem Neuenrader Unternehmer Matthias Goeke ausgegangen sei. Auch die Unternehmer Alexander Klinke und Dr. Sarah Schniewindt waren daran beteiligt. Wiesemann erklärte: „Wir sind mit unseren fünf Ladesäulen noch nicht am Ende, wir wollen weitermachen.“ Auch die Ortsteile dürften nicht vergessen werden, zudem sei eine Ladesäule im Bereich des Bahnhofs von großem Interesse.

Ladesäulen in den Ortsteilen

Die Entwicklung im Bereich der erneuerbaren Energien müsse auf jeden Fall weiter vorangetrieben werden; denn schließlich gehe es nicht zuletzt um das Wohl der nachfolgenden Generationen.

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