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Schützenfest: Polizei trennt sechs Streithähne

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Von: Peter von der Beck

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Blaulicht
Die Polizei rückte mit fünf Streifenwagen an. © David Inderlied/dpa/Symbolbild

Besuchern des Neuenrader Schützenfestes war in der Nacht von Sonntag auf Montag ein größeres Polizeiaufgebot aufgefallen

Neuenrade – Unter erfahrenen Polizisten gehört das Neuenrader Schützenfest zu jenen Festivitäten, bei denen es nur selten Ärger gibt. Schon zu verschiedenen Gelegenheiten gab es Lob für die Neuenrader und ihre Feierlichkeiten. So ist aus der Sicht der Polizei auch das diesjährige Neuenrader Schützenfest „friedlich verlaufen“.

Fünf Streifenwagen rücken an

Vielen Besuchern war allerdings in der Nacht von Sonntag auf Montag ein größeres Polizeiaufgebot aufgefallen. Die Besatzung von fünf Streifenwagen war zum Stadtgarten ausgerückt und hatte sich dort in Bereitschaft gehalten. Zeugen hatten den Beamten von einer größeren Gruppe berichtet, die für Ärger sorge.

Sechs Kontrahenten

Nach einer guten Viertelstunde konnten die Polizisten allerdings wieder abrücken: Wie die Werdohler Wache auf Nachfrage berichtete, war es tatsächlich zu Streitigkeiten am Rande des Schützenfestes gekommen, weil Schlichtungsversuche wohl fehlinterpretiert worden seien. Es handelte sich um sechs Kontrahenten im Alter zwischen 20 und 37 Jahren. „Verbale Streitigkeiten mündeten in Schubsereien, Schläge und Haareziehen,“ rekonstruierte die Polizei. Am Ende gab es eine Anzeige „wegen einfacher Körperverletzung,“ hieß es am Montag von der Werdohler Wache.

Davon aber abgesehen sonst war alles ruhig beim Schützenfest. Weder das Ordnungsamt, noch die Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes hatte etwas zu berichten.

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