Letztmals mit Dirigent Ferrari

Frühlingskonzert in Affeln wird zur Abschiedsvorstellung

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Letztmals unter der Leitung von Federico Ferrai (rechts) bereitet sich das Hauptorchester des Musikvereins Affeln derzeit auf das Frühlingskonzert vor.

Affeln – Mit einem intensiven Probenwochenende hat sich der Musikverein Affeln auf sein anstehendes Frühlingskonzert vorbereitet.

Unter der Leitung von Chefdirigent Federico Ferrari wurden zunächst Registerproben (einzelne Stimmgruppen) und an zwei Tagen auch sogenannte Tuttiproben (alle Stimmen) durchgeführt. Die Besucher können sich auf ein Konzert freuen, das musikalisch von der Klassik bis zur Polka reicht. 

In der Broschüre zum Konzertverlauf weist die Vorsitzende des Vereins, Renate Kampmann, daraufhin, dass die Programmauswahl nach dem Durchforsten des Vereinsarchivs erfolgte und „mancher Schatz aus dem Notenschrank ans Tageslicht gefördert und abgestaubt“ wurde. Als Ergebnis ist eine bunte Musikmischung entstanden. Das diesjährige Frühlingskonzert ist aber auch so etwas wie ein Abschiedskonzert, da Chefdirigent Federico Ferrari nach diesem Konzert den Verein verlassen wird. An seiner Stelle wird künftig Julian Kampmann stehen. 

Jugendorchester macht den Anfang

Das Frühlingskonzert wird durch das vereinseigene Jugendorchester (Leitung Julian Kampmann) eröffnet. Zum Auftakt ist der „Captain America“-Marsch zu hören, der nach dem Thema des gleichnamigen Streifen „Captain America“ von Marvel komponiert wurde. Das zweite Stück ist „Havanna“, ein Sommerhit der kubanischen Musikerin Camila Cabello. Zum Abschluss intoniert das Jugendorchester den Titel „Happy“, ein Gute-Laune-Song von Pharrell Williams. 

Das Hauptorchester eröffnet letztmals unter der Leitung von Ferrari den Konzertreigen mit dem bekannten „1. Marsch des York’schen Korps (1813)“, den Ludwig van Beethoven 1809 als „Marsch für den Erzherzog Anton“ komponierte. Dieser Marsch dürfte der Mehrzahl der Zuhörer bekannt sein, da er zu den bedeutendsten Märschen der Militärmusik gehört und zum großen Zapfenstreich zählt. Im 250. Geburtsjahr von Ludwig van Beethoven wird nach der Eröffnung die „Egmont Ouvertüre“ intoniert, die Beethoven anlässlich einer Aufführung im Burgtheater Wien komponierte. „Air poetique“ ergänzt den ersten Konzertteil. Das Solo wird von Dieter Schmidt gespielt. Mit „The Witch and the Saint“ wird ein Titel von Steven Reineke vorgetragen. Er ließ sich durch „Die Hexe und die Heilige“ zur gleichnamigen Komposition inspirieren. 

Ein Abschluss für Western-Freunde

Der zweite Programmteil wird mit dem Konzertmarsch „Hoch Heidecksburg“ eröffnet, gefolgt von „The New Village“ und der Polka „Wir Musikanten“. Das Konzert endet mit „Moment for Morricone“ – hier dürften besonders die Freunde des Italo-Western auf ihre Kosten kommen.

Das Konzert findet am Samstag, 28. März, ab 19.30 Uhr in der Schützenhalle Affeln statt. Der Eintritt ist frei. Nach dem Konzert lädt der Musikverein zum Tanz und zur Party mit der Band „Nachtflug“ ein.

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