Früh für die Arbeit des DRK sensibilisieren

NEUENRADE ▪ Aufgeregt sind sie – aber vor allen Dingen neugierig: Die Kinder aus den Neuenrader Kindergärten. Denn in diesen Tagen erlernen sie mit Hilfe des DRK, was Erstversorgung bei Verletzten bedeutet.

Dr. Rafaela Wingen, Vorsitzende des DRK Ortsverbandes der Hönnestadt, hat die Aktion initiiert: „Es geht um die Sensibilisierung der Kinder“, betonte sie. Dabei stehen vorrangig die Dinge im Vordergrund, die im Kindergarten passieren können; Nasenbluten zum Beispiel. Da sei dann neben der Erstversorgung Trösten ein ganz großes Thema, so Rafaela Wingen. Aber auch der Erfahrungsaustausch der Kinder sei wichtig. „Der Bedarf zu reden ist da“, weiß sie, denn vom Bienenstich über aufgeschlagene Knie haben die Kinder schon viel erlebt. Zudem wird geübt, worauf es bei einem Notruf ankommt: Ruhig muss man bleiben, und Name, Adresse und Telefonnummer wissen.

Nach einer halben Stunde kindgerechten, theoretischen Unterrichts wird es dann praktisch: Gemeinsam mit Rettungsassistent Markus Honert besichtigen die Kinder in Kleingruppen den DRK Rettungswagen. Ohne Scheu ließen sich zum Beispiel die Kinder der Kindertageseinrichtung Sausebraus eine Halskrause umlegen – „da kann ich meinen Hals ja gar nicht mehr bewegen!“. Auch Berührungsängste mit den Gerätschaften und den Utensilien des Krankenwagens kennen die angehenden Schulanfänger nicht: Stolz wird der Handverband präsentiert. Das sei genau die beabsichtigte Intention, freute sich Rafaela Wingen: „Wir wollen die Angst vor dem Krankenwagen nehmen.“ Darum bekommen nach dem Minikursus alle ein Geschenk überreicht. Morgen wird der DRK-Wagen noch in Neuenrader Kindergärten unterwegs sein, am Donnerstag ist der Kindergarten in Küntrop an der Reihe, am Freitag der in Affeln. ▪ anke

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