Neuordnung

Waldorfschule sucht einen neuen Geschäftsführer

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An der Waldorfschule steht eine wichtige Personalentscheidung an.

Neuenrade - Die Freie Waldorfschule Neuenrade benötigt einen kaufmännischen Geschäftsführer. Im Frühsommer war die Neuordnung der Geschäftsführung angestoßen worden.

Claudia Malcus und Silvia van Loosen mussten damals auf Wunsch des Vorstandes des Trägervereins zum Schuljahresende gehen. Jetzt suchen die Verantwortlichen der Schule offiziell einen kaufmännischen Geschäftsführer.

Die Stellenbeschreibung ist umfassend: Sein oder ihr Job ist es, die Verwaltung schwerpunktmäßig in den Bereichen Finanzen, Vertrags- und Rechtsangelegenheiten über Gehaltsabrechnungen bis hin zu den Themen Arbeitssicherheit und Verwaltung zu leiten.

Klar ist, dass die neue Kraft auch in den diversen Gremien der Freien Waldorfschule Schule mitarbeiten muss. Die Zusammenarbeit mit dem Vorstand erscheint selbstverständlich, genauso wie die Vertretung nach außen gegenüber Behörden und anderen Institutionen.

Gesucht wird eine überzeugende Persönlichkeit

Zum 1. Oktober oder zum nächstmöglichen Zeitpunkt soll die neue Kraft bereits anfangen. Natürlich sucht man „eine menschlich und fachlich überzeugende Persönlichkeit“ für diese 20 Stunden umfassende Stelle.

Diese könne gegebenenfalls je nach weiterer Qualifikation auch auf Vollzeit (zum Beispiel bei Übernahme der Öffentlichkeitsarbeit) aufgestockt werden. Die Bezahlung sei attraktiv, heißt es ausdrücklich in der Stellenausschreibung, zudem sei man bei der Wohnungssuche behilflich.

Auf den Urlaub innerhalb der Schulferien weist man genauso hin wie auf das „konstruktive und kollegiale Arbeitsklima“.

Wichtig ist eine kaufmännische Ausbildung

Mitbringen sollte die neue Kraft eben eine entsprechende kaufmännische Ausbildung. Selbstständig arbeiten sei genauso erforderlich wie die hohe Sozialkompetenz und die positive Einstellung zur Waldorfpädagogik.

Bewerbungen sollen an Claudia Malcus gehen, die sich – noch – um Personal und Öffentlichkeitsarbeit kümmert. Dazu hatte sie sich bereit erklärt, auch um den Übergang nicht ganz so hart zu gestalten. Malcus fühlt sich der Schule in besonderer Weise verbunden.

Die Entscheidung, die Führung der Schule neu zu ordnen hatte im Frühsommer Unruhe bei den Eltern ausgelöst. Es gab sogar ein Schreiben an die Redaktion, in dem Eltern diese für sie nicht nachvollziehbare Entscheidung kritisierten.

Die Eltern wurden schriftlich informiert

Informiert worden waren die Eltern mit einem Brief. „Wesentliche Umstrukturierungen im Verwaltungsbereich“ waren damals als Grund für die Neuausrichtung der Schulleitung genannt worden.

Letztlich hatten sich die Verantwortlichen der Schule mit Silvia van Loosen und auch Claudia Malcus geeinigt. Malcus berichtete am Dienstag weiter, dass man die Zeit danach genutzt habe, um den Bedarf und die Ausgestaltung der Stelle genau zu analysieren. Nun hoffe man auf eine schnelle Lösung in dieser Personalfrage.

Von Peter von der Beck

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