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Fotovoltaik auf dem Parkplatz des Neuenrader Freibads?

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Von: Peter von der Beck

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Das Freibad Friedrichstal benötigt viel Energie, diese könnte teilweise über eine Fotovoltaikanlage produziert werden, finden die Neuenrader Grünen.
Das Freibad Friedrichstal benötigt viel Energie, diese könnte teilweise über eine Fotovoltaikanlage produziert werden, finden die Neuenrader Grünen. © von der Beck, Peter

Die Neuenrader Bündnisgrünen beantragen, den Parkplatz des Freibades Friedrichstal für Fotovoltaik zu nutzen. Der Fraktion schwebt vor, dort „aufgeständerte“ Fotovoltaikflächen zu schaffen und – falls möglich – auch die westliche Liegeflächenbegrenzung des Freibades mit einzubeziehen.

Weder Park- noch Freibadfläche gingen – so die Vorstellung der Neuenrader Grünen – durch die Aufständerung verloren. Denn: Fahrzeuge würden beschattet und auch Freibadgäste könnten unter den Fotovoltaik-Ständern Schatten finden.

Zudem sollte die Stadtverwaltung noch einmal überdenken, ob man nicht doch die Wärmepumpentechnik (Faktor etwas eins zu vier) für das Bad einsetzen könne – trotz der schlechten Erfahrungen mit der Zuverlässigkeit der Stadt mit den Pumpen. Die Fraktion fordert zudem eine flotte Machbarkeitseinschätzung, um gegebenenfalls wegen der unkalkulierbaren Lieferzeiten der Technik schon etwaige Kosten im Haushalt abbilden zu können.

Grüne: Wichtige Funktion des Freibads unumstritten

Die Grünen weisen vor diesem Hintergrund auf die aktuelle Energie-Situation hin, die Stadt müsse reagieren. Denn: Die wichtige Funktion des Freibades sei doch unumstritten. Was das Freibad zusätzlich an Energie benötige, ließe sich so doch im Sommer unterstützen – für Duschen und Umwälzpumpen nutzen. In der Winterpause könne die nicht benötigte Energie dann unter guten Bedingungen ins Netz einspeist werden und die Stadtkasse aufbessern, schreiben die Grünen in ihrem Antrag.

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