25 Jahre Friedensarbeit in Ysselsteyn

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Viele Jugendliche amen gestern zur Ausstellungseröffnung ins Rathaus. ▪

NEUENRADE ▪ Seit 25 Jahren fahren Neuenrader Jugendliche regelmäßig in den niederländischen Ort Ysselsteyn, um dort die Gräber der deutschen Kriegsgräberstätte zu pflegen. Gestern eröffneten Betreuerin Sabine Protzer und Bürgermeister Klaus Peter Sasse im Neuenrader Rathaus eine Fotoausstellung, die einen Eindruck dieser Friedensarbeit vermitteln soll.

So zeigt eine Vitrine Fotos von Jugendlichen, die Grabkreuze säubern und die Namensinschriften darauf erneuern. Vor diesen Bildern stehen Kerzen mit der Aufschrift „Leben Hoffnung Frieden“. Dieses Motto prägte auch die Eröffnungsrede von Klaus Peter Sasse. „Die Frage ist: Was können wir tun, damit es nicht wieder zu bösen Kriegen kommt?“, sprach der sichtlich bewegte Bürgermeister vor allem die Jugendlichen an.

Sabine Protzer begleitet die Ysselsteyn-Fahrten schon seit dem Jahr 2000 als Betreuerin. An der ersten Fahrt im Jahr 1986, die der damalige Bürgermeister Schmerbeck ins Leben gerufen hatte, nahm sie selbst als Jugendliche teil. „Ich möchte vermitteln, dass das nie wieder passieren soll. Deshalb bin ich motiviert, damit weiterzumachen“, sagte sie nach der Ausstellungseröffnung.

Die Fotoausstellung ist in den nächsten 14 Tagen in den Vitrinen im Neuenrader Rathaus zu sehen. ▪ Constanze Raidt

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