Förderverein Sankt-Mariä-Heimsuchung: Schweres Ringen um Satzung

Udo Overbeck stellte den Satzungsentwurf vor. Dabei musste er sich aber gegen die heftige Gegenwehr der anwesenden Gemeindemitgliedern erwehren.

NEUENRADE ▪ Die Neuenrader können sich über die Gründung eines weiteren Fördervereins in ihrer Stadt freuen. Die katholische Gemeinde bildete am Sonntag nach dem Hochamt im Philipp-Neri-Haus einen solchen für ihre Kirche. Der Förderverein Sankt-Mariä-Heimsuchung wird ab jetzt zur Erhaltung und Ausschmückung des Neuenrader Gotteshauses dienen.

Doch zuerst musste eine Satzung verabschiedet werden. Damit befasste sich Udo Overbeck als Steuerberater genauer. Zwar gibt das Bistum Essen für solche Fälle eine Mustersatzung vor, Overbeck hatte aber einen eigenen Entwurf erstellt. Jedoch hatten die Gründungsmitglieder noch einige Einwände, die zuerst behoben werden mussten.

Neben ungünstigen Formulierungen beanstandeten die Gemeindemitglieder auch, dass der Gemeinderatsvorsitzende automatisch zum stellvertretenden Vorsitzenden des Fördervereins bestimmt werden sollte. Ob dies sich ändern lässt, muss noch mit dem Bistum abgestimmt werden.

Des Weiteren wird der Pastor der katholischen Gemeinde Neuenrade immer der 1. Vorsitzende sein. Auch wenn in Zukunft mal ein neuer Pastor kommen wird, wird dieser neben seiner eigentlichen Tätigkeit der Leiter des Fördervereins werden.

„Die Gründung ist ein historisches Ereignis in unserer Gemeinde in Neuenrade“, stellte Pater Matthias erfreut fest. Ohne solche gemeinnützigen Vereine sei es heute kaum noch möglich, Kirchen wie in Neuenrade instand zu halten, so der Geistliche.

Hauptzweck des neuen Vereins sei die Renovierung des Gotteshauses. Doch da es ein gemeinnütziger Verein sei, könnten auch andere karitative Vorhaben demnächst auf dem Plan stehen. Und damit alle Mitglieder des Fördervereins immer auf dem neuesten Stand sind, soll künftig einmal im Jahr eine Mitgliederversammlung einberufen werden.

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