Heimische Talente stellen ihr Können unter Beweis

Mit kindlicher Leichtigkeit spielt Paula hier ihr Violoncello.

Neuenrade -Eine Investition in die Musik ist auch gleichzeitig eine Investition in die Ausbildung des Nachwuchses und somit in die Zukunft der Gesellschaft. Das betonte Neuenrades Bürgermeister Antonius Wiesemann am Sonntagabend im Rahmen des Förderpreiskonzerts der Musikschule Lennetal.

Paula Hermann war es vergönnt, das Konzert in der Aula des Schulzentrums an der Niederheide zu eröffnen. „Vögel, die nicht singen“ gab eine der Jüngsten zum Besten – ein zweites Mal mit geschlossenen Augen. Denn es sei ihr Lieblingsstück, sagte das Mädchen am Violoncello und erntete reichlich Applaus.

Es folgte die offizielle Begrüßung durch den Musikschulleiter Martin Theile sowie den zweiten Vorsitzenden des Fördervereins, Jürgen Christofzik. Beide betonten, dass sie stolz auf die Leistungen „ihres“ Nachwuchses seien und versprachen dem Publikum einen interessanten Abend.

Und so kam es dann auch, denn die Teilnehmer am Konzert stellten ihre Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis. Fünf Musiker hatten beim 52. Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ erste Preise errungen und bekamen während des Konzertes ihre offiziellen Urkunden überreicht. Zwei der fünf Talente haben sich sogar für die nächste Runde auf Landesebene qualifiziert. Dieser Wettbewerb wird in Düsseldorf stattfinden.

Neben den „ausgezeichneten“ Wettbewerbsteilnehmern trugen noch etliche Förderpreisempfänger ihren Teil zum beeindruckenden Konzert bei.

Solo, im Duett, beispielsweise mit Klavierbegleitung, oder gar als Quartett traten die Zupfer und Streicher auf und spiegelten die ganze Bandbreite musikalischer Ausbildung im Hause der Musikschule wider. Dabei waren es nicht nur die höchst anspruchsvollen Stücke aus den Federn eines Grieg, Beethoven oder Haydn, auch die vermeintlich leichteren Werke, die die ganz jungen Teilnehmer präsentierten, stellten hohe Anforderungen an die Nachwuchsmusiker.

Entsprechend stolz dürften Martin Theile, die Förderer und Gönner der Schule, die Vertreter der Trägerstädte sowie die Eltern und Verwandten gewesen sein, die von den Auftritten des jungen Musiker begeistert schienen. Es wurde gefilmt und fotografiert, die außergewöhnlichen Momente galt es unbedingt für die Nachwelt zu erhalten. Fürwahr, die Ausbildung, die die Musikschule anbietet, ist wichtig und trägt einen bedeutenden Teil zur Entwicklung junger Menschen teil. Und davon kann eine Gesellschaft nur profitieren.

Von Markus Jentzsch

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