Flötistin spielt in der Villa am Wall

Die Flötistin Barbara Kortmann gilt als Ausnahmetalent. Am 10.10.2010 spielt sie in der Villa am Wall.

NEUENRADE ▪ An einem außergewöhnlichen Datum tritt eine außergewöhnliche Künstlerin in der Villa am Wall in Neuenrade auf:

Die Flötistin Barbara Kortmann, die diesjährige Stipendiatin der Märkischen Kulturkonferenz für Musik, kommt am Sonntag, 10.10.2010, 18 Uhr, in die Kulturvilla am Wall, „um dort mit ihrem Pianisten Thomas Haberlah ein Konzert der Superlative zu geben“, versprechen die Organisatoren.

Auf dem Programm stehen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Robert Schumann, Gabriel Faure, Charles-Marie Widor und Francois Borne.

Die Musikerin wurde 1985 in München geboren. 1996 begann sie ihre Ausbildung am Hamburger Konservatorium, die sie bereits 2002 als Jungstudentin an die Hochschule für Musik und Theater nach Hannover führte.

Von 2007 bis 2008 schloss sich ein Auslandsstudium an der Musikakademie Basel bei Professor Felix Renggli an. In verschiedenen Konzerten sammelt sie seit 2001 Erfahrungen und besuchte internationale Meisterkurse.

Ihr erstes Konzertdebüt als Solistin gab sie 2009 mit den Dortmunder Philharmonikern, mit der Sinfonietta Köln und dem Amadeus Kammerorchester Posen.

Sie wurde von 1999 bis 2008 immer wieder mit Preisen ausgezeichnet, unter anderem durch die Yehudi Menuhin Stiftung „Live Music Now“. Durch ihre Mitgliedschaft in dieser Stiftung hat sie in den vergangenen Jahren häufig in Krankenhäusern, Behindertenstätten, Pflegeheimen und Hospitzen gespielt.

Die Jury der Märkischen Kulturkonferenz begründete die Vergabe des Märkischen Stipendiums für Musik 2010 wie folgt: „Barbara Kortmann konnte die Jury durch vitale Präsenz sowie ihren Gestaltungswillen überzeugen.“ Wer das Ausnahmetalent erleben möchte, kann eine Karte an der Bürgerrezeption im Rathaus erhalten. Die Karten kosten 10 beziehungsweise 7 (ermäßigt) Euro. ▪ mc

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