Flexible Bauplanung für die Gemeinschaftsschule

NEUENRADE ▪ 210000 Euro – soviel hat die Verwaltung der Stadt Neuenrade für die Gemeinschaftsschule im Jahr 2012 eingeplant. Diverse Umbauarbeiten sind für die neue, weiterführende Schule nötig, um den Anforderungen von Schule und Schülern gerecht zu werden.

Die Verantwortlichen des städtischen Bauamtes haben dabei offenbar eine sehr flexible Planung an den Tag gelegt. Das konnte Marcus Henninger, Bauamtsleiter, gestern den Mitgliedern des CDU-Arbeitskreises des Schulausschusses der Stadt Neuenrade im Rahmen einer abendlichen Führung erläutern. Seine Maßgabe bei der Planung: „So maßvoll wie möglich, um die Flexibilität zu erhalten“. Henninger startete mit der Truppe der CDU in der Mensa der Schule, die über dem Jugendzentrum liegt. Der Arbeitskreis befasst sich aktuell mit den Haushaltsplanberatungen und wollte sich deshalb die Sitaution vor Ort anschauen und erläutern lassen, wie das verplante Geld eingesetzt werden soll. Brigitte Reinken-Stork ließ durchblicken, dass man sich nur so ein Urteil erlauben könne. Marcus Henninger zeigte denn auch wo und wie die Mensa erweitert wird, um dem Schülerzuwachs gerecht zu werden. Einige Durchbrüche gilt es zu bewerkstelligen. Zudem gebe es ein Konzept mit Konvektoren, um das Essen zu bereiten. Aktuell würden das Essen aber warm aus Werdohl angeliefert.

Im Schulgebäude gilt es für die kommende Gemeinschaftsschülergeneration über den aktuellen Räumen der fünften Klasse drei neue Klassenräume umzubauen und natürlich auch einzurichten. Auch neue Gruppenräume müssen her. Dazu kommt Verkabelung, Whiteboards, Beamer und Wandverstärkungen sowie eine Vielzahl weiterer Maßnahmen.

Wie Henninger erläuterte, gilt es auch die Außentoiletten zu sanieren. Im kommenden Jahr wird eine Hälfte der Anlage gemacht, ein Jahr später ist der Rest an der Reihe. Wie Henninger im Gespräch mit unserer Zeitung erläuterte, werden die Umbaumaßnahmen zum Teil auf zwei Jahre gestreckt. Der Bauamtsleiter betonte aber, dass man je nach Erfordernis flexibel reagieren könne.

Bei einem solchem Schulprojekt seien alle Beteiligten und alle Maßnahmen einem ständigen Prozess der Veränderung unterworfen, sagte der Bauamtsleiter abschließend . ▪ Peter von der Beck

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