Zehn Jahre First Responder

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Zehn Jahre First Responder: Das ist eine lange Zeit und viele Leben konnten aufgrund dieser freiwillige Helfer schon gerettet werden.

Ein Grund zu feiern und sich zu präsentieren ist es, das findet auch Stadtbrandinspektor Heinz-Jürgen Böhmer. „Bereits 1600 Einsätze haben wir in den vergangenen zehn Jahren gehabt. Deswegen lautet unser Motto heute: Wir kommen sonst zu ihnen, daher kommen sie heute doch mal zu uns.“ 

Allein im vergangenen Jahr haben die First Responder aus Neuenrade 358 Einsätze gehabt. First Responder sind einfach schneller vor Ort als das Rettungsfahrzeug, hier zählt jede Sekunde, um ein Leben zu retten. Viele Feuerwehrleute waren am Sonntag auf der Niederheide zusammengekommen, um zu zeigen, welche verschiedenen Rettungsmöglichkeiten es gibt. 

Die Responder präsentierten beispielhaft eine blutige Schnittverletzung bei einer jungen Frau, die sich leicht verarzten ließ. Doch plötzlich kollabierte die Verletzte. Hand in Hand wurde mit dem Rettungsteam weitergearbeitet. Oftmals in Vergessenheit geraten die Rettungshunde, die auch großartige Arbeit leisten. Die Mitarbeiter des Teams erklärten, dass eine Ausbildung zum Rettungshund mindestens zwei Jahre dauert. 

In verschiedenen Etappen und immer spielerisch bekommen die Hunde zum Beispiel die Unterordnung, das Verbellen und die Rettungssuche beigebracht. Das Verbellen ist nützlich bei bewusstlosen oder dementen Personen. In diesem Fall sitzt oder liegt der Hund vor der Person und bellt so lange, bis der Retter eintrifft. 

Vor Ort durften gestern diverse Gerätschaften für alle Arten von Rettung ausprobiert werden: So konnte eine Vakuumschiene angelegt werden, die dazu dient, einen vermuteten Bruch an Bein oder Arm zu stabilisieren. Viele der Neuenrader Wehrleute waren sich einig, dass man nicht einen einzigen Einsatz in der Vordergrund heben könne, sondern die Gesamtheit sehen müsse. Es war ein gelungenes Fest, das einen tiefen Einblick in die Arbeit der First Responder vermittelte.

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