Zukunftsweisender Auftrag

Kohlhage investiert in Millionenhöhe

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Die Kohlhage- Gruppe investiert gewaltig am Standort Neuenrade.

Neuenrade - Die Kohlhage-Gruppe investiert kräftig: Das Unternehmen baut an seinem Neuenrader Standort an. Das Unternehmen hat sich einen Auftrag in einem zukunftsweisenden Bereich an Land gezogen.

In einer Pressemitteilung heißt es von den beiden Geschäftsführern Sven Lehecka und Marc Schreiber: „Warum wir bauen? Wir sind in der guten Position, im Geschäftsbereich Kohlhage Automotive einen Großauftrag aus dem Bereich E-Mobilität bekommen zu haben“.

Gleichzeitig wachse auch der Geschäftsbereich Kohlhage Fasteners „kontinuierlich weiter“. Die Geschäftsführung weiter: „Die bisher verfügbare Lager-, Logistik- und Produktionsfläche war daher erheblich zu klein geworden. Deshalb die Erweiterung.“

Bereits jetzt befasst sich ein Bauunternehmen auf dem Kohlhage-Gelände mit Erdarbeiten, denn im Oktober dieses Jahres soll das neue Hochregallager fertiggestellt sein.

Das vorhandene Lager wurde verlegt

Die Entscheidung, ein neues Hochregallager zu bauen, habe bereits weitreichende Konsequenzen für das Unternehmen gehabt. Schon im vergangenen Dezember sei das bisherige Lager von Kohlhage Fasteners inklusive der dort tätigen Mitarbeiter vollständig nach Werdohl ausgelagert worden.

Jetzt entstehe eben dort in Neuenrade, wo früher Kohlhage Produkte gelagert wurden, eine neue Produktionsfläche von rund 1600 Quadratmeter Größe. „Das ist ein Kraftakt für uns. Gerade deshalb sind wir stolz darauf, bisher alle Termine eingehalten zu haben.

Platz für 8400 Paletten

Das hat jedoch nur deshalb funktioniert, weil die gesamte Mannschaft mitgezogen hat“, sagen Schreiber und Lehecka. Das neue Hochregallager wird 2500 Quadratmeter Fläche haben, 8400 Palettenplätze, moderne Pack- und Konfektionierplätze. Die 15 Mitarbeiter aus dem Logistikbereich werden im Herbst an völlig neu gestaltete Arbeitsplätze zurückkehren.

„Bis dahin müsse man sich eben mit der ausgelagerten Logistik behelfen, heißt es bei Kohlhage. „Doch wenn wir fertig sind, werden wir noch leistungsfähiger sein.“

Bei dem Großauftrag, den Kohlhage gewinnen konnte, handele es sich um einen Aggregate-Rahmen. Damit ist der Träger für den E-Motor der elektrifizierten Daimler gemeint, die im kommenden Jahr in Serie gehen werden, erläuterte Mitgeschäftsführer Marc Schreiber auf Nachfrage. Viel mehr verriet er nicht.

Viele Details sind geheim

Auch im Vorfeld drang aus Geheimhaltungsgründen nichts nach außen. Die Höhe der Investition kann sich natürlich sehen lassen. Gleichwohl sprechen die Geschäftsführer nicht darüber. Immerhin ließ Marc Schreiber verlauten, dass sich die Investitionen „im mittleren siebenstelligen Bereich“ bewegen.

Mit dem Großauftrag sind auch Neueinstellungen verbunden. Schreiber: „Wenn die Produktion ansteht, ist damit auch eine Steigerung der Mitarbeiterzahl verbunden.“ Die Produktion soll im nächsten Jahr starten.

Von Peter von der Beck

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