„My way, my life“

Jetzt anmelden zum Film-Projekt in den Herbstferien

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Sandra Horny, Ali Ahmadi, Kathrin Volkmer, Laura Masche, Simone Simon-Böhmer, Barbara Funke (von links) und viele weitere Helfer stecken mitten in den Vorbereitungen.

Neuenrade - Ein Video-Projekt für junge Menschen ab 18 Jahren gibt es in der ersten Woche der Herbstferien. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldungen sind noch möglich.

Wer bin ich? Wo komme ich her? Wie können wir hier gut zusammenleben? Diesen und ähnlichen Fragen werden sich die Teilnehmer auf kreative Weise stellen. Gemeinsamkeiten und Unterschiede der verschiedenen jungen Menschen sollen dabei ebenfalls eine Rolle spielen.

Unter dem Titel „Talentcampus 18plus: Das bin ICH! My way, my life“ richtet sich das Projekt sowohl an junge Menschen, die seit ihrer Geburt in Deutschland leben, als auch an Zugewanderte. Vom 23. bis 27. Oktober arbeiten die Teilnehmer jeweils zwischen 10.30 und 16 Uhr an ihrem Projekt, zwischendurch gibt es ein Mittagessen.

Am Freitag, 27. Oktober, endet der Talentcampus mit einer großen Abschlusspräsentation, zu der alle Interessierten eingeladen sind. „Wer wissen will, was im Sauerland abgeht, sollte dann mal vorbeischauen“, findet Sandra Horny, Leiterin von Stadtbücherei und Zelius.

Direkt zur Anmeldung

Als weitere Projektpartner sind die Volkshochschule Lennetal, das Regionale Bildungsnetzwerk MK sowie das Forum Neuenrade beteiligt. Schon seit Wochen bereiten die Organisatoren alles vor, damit die Teilnehmer gemeinsam mit den Dozenten Maik Wiesegart und Simone Simon-Böhmer zum Ferienbeginn starten können.

„Die, die sich angemeldet haben, kommen nicht nur aus Neuenrade und Umgebung, sondern zum Beispiel auch aus Meinerzhagen“, erklärt Kathrin Volkmer, Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte des Märkischen Kreises.

„Wer sich anmeldet, der hat ja oft auch schon eine Vorstellung davon, wie das Ganze laufen soll“, beschreibt VHS-Leiterin Barbara Funke. Dass das Projekt ein vorzeigbares Ergebnis bringe, sei für sie deshalb keine Frage.

Wie genau dieses Ergebnis aussieht, kommt vor allem darauf an, was die Teilnehmer möchten: Theater, Pantomime oder vielleicht sogar ein Rap – möglich sei fast alles. „Ich habe jedenfalls keine Sorge, dass die Ideen fehlen“, betont Sandra Horny.

Bislang haben sich elf junge Menschen angemeldet. Entsprechend optimistisch sind die Verantwortlichen, dass die Mindestzahl von 20 Teilnehmern erreicht werden kann. Zudem wird noch kräftig geworben – etwa beim Begenungscafé in der Stadtbücherei oder in den Berufskollegs des Kreises.

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