Feuerwehr löscht brennende Waldhütte

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Die Feuerwehr musste eine 200 Meter lange Schlauchleitung verlegen und hatte viel Gerät im Einsatz.

Neuenrade/Affeln - 50 Feuerwehrleute, zehn Fahrzeuge und jede Menge Gerät kamen am Dienstagabend zum Einsatz, als eine brennende Waldhütte an der Affelner Mühle gelöscht werden musste.

Das Geschehen lief bei der Feuerwehr unter Gebäudebrand.  Laut Einsatzbericht war in dieser im Wald gelegenen Wochenend-Hütte am Abend gegen 21 Uhr ein Feuer ausgebrochen. 

In der Hütte war wohl ein Kaminofen betrieben worden, dabei war der Brand im Dach des Gebäudes entstanden, wie ein Polizeisprecher ergänzte. Der Betreiber des Kamins und seine Familie verließen demnach noch rechtzeitig die Hütte und konnten sich ins Freie retten.

Es war für die Feuerwehr nicht ganz einfach den Brand zu handeln, denn die Hütte liegt demnach knapp 200 Meter weit entfernt von der nächsten befestigten Straße. 

Die Hütte war stark verqualmt.

Daher habe die Feuerwehr eine entsprechend lange Schlauchleitung verlegen müssen und unterdessen habe sich "das Feuer bereits durch die Wand gefressen und Flammen schlugen aus der Rückseite des Gebäudes".

Um den Brand in der Hütte zu bekämpfen hätten die Feuerwehrleute ein C-Rohr von außen eingesetzt. Außerdem habe "ein Angriffstrupp unter Atemschutz" und ebenfalls unter Einsatz eines C-Rohres im Gebäude das Feuer bekämpft. Anschließend setzte der Einsatzleiter, Brandoberinspektor Daniel Peters, einen weiterer Trupp ein, der dann unter Atemschutz in der Hütte Nachlöscharbeiten ausführte und Brandnester freilegte.

Dabei sei auch die Wärmebildkamera des Löschzuges Stadtmitte zum Einsatz gekommen. "Schließlich wurden noch die obersten Schichten des Dachs abgetragen, um das Feuer vollständig löschen zu können".

Der Einsatz dauerte gut drei Stunden und war um 23.45 Uhr beendet. Beteiligt waren Feuerwehrleute des Löschzugs Stadtmitte, sowie Löschgruppen Küntrop und Affeln.

Die Polizei ermittelt automatisch, sagte ein Polizeisprecher. Das sei Routine.

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