Explosion verhindert

Gartenhaus brennt in Neuenrade komplett aus

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Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Hütte bereits im Vollbrand.

Neuenrade - Ein brennendes Gartenhaus beschäftigte am späten Sonntagnachmittag die Neuenrader Feuerwehr. Verletzt wurde niemand, trotzdem hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen.

Gegen 16.45 Uhr wurden die Einsatzkräfte des Löschzugs Stadtmitte am Sonntag alarmiert, weil Zeugen eine brennende Gartenhütte an der Straße Hinterm Wall meldeten. Die Rauchwolke sei schon von Weitem zu sehen gewesen, berichtet Einsatzleiter Heinz-Jürgen Böhmer.

Weil die große Holzhütte in voller Ausdehnung brannte, forderten die Einsatzkräfte sofort nach ihrem Eintreffen Verstärkung durch die Löschgruppe Küntrop an. So waren insgesamt 38 Feuerwehrleute im Einsatz, acht Fahrzeuge wurden eingesetzt.

Eine Explosion konnte verhindert werden

Während der Löscharbeiten entdeckten die Helfer in dem Gebäude eine Gasflasche. Diese sei geborgen worden, erklärt Heinz-Jürgen Böhmer weiter. Ein in der Gasflasche eingebautes Sicherheitsventil verhinderte eine Explosion, sodass keine akute Gefahr für die Einsatzkräfte bestanden habe.

Wie Polizei-Sprecher Dietmar Boronowski auf Anfrage erklärt, hatte der Besitzer der Gartenhütte diese bereits seit längerer Zeit nicht mehr genutzt. Nach Angaben eines Zeugen wurde die Hütte in der Vergangenheit aber immer wieder aufgebrochen, Jugendliche hätten sich in deren Nähe aufgehalten.

Der Brand könnte fahrlässig gelegt worden sein

Deshalb könne es, so Boronowski weiter, möglich sein, dass der Brand fahrlässig gelegt worden sein könnte, etwa durch eine weggeworfene Zigarette. Weil die Hütte über einen Stromanschluss verfügt, komme aber auch ein technischer Defekt in Betracht.

Beide Möglichkeiten berücksichtigt die Polizei in ihren Ermittlungen, der entstandene Sachschaden liegt bei etwa 3000 Euro. Der Feuerwehr-Einsatz war nach etwa eineinhalb Stunden beendet.

Mögliche Zeugen werden gebeten, sich an die Polizeiwache in Werdohl, Tel. 02392/93990, zu wenden.

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