Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung

Ein Verletzter bei Gebäudebrand

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Einsatz am Gebäudedach.

Neuenrade - Zu einem Gebäudebrand kam es am Donnerstagvormittag an der Oststraße. Dabei wurde ein Mensch verletzt. Der Neuenrader wurde mit Verdacht auf Rauchvergiftung, die er sich wohl bei eigenhändigen Löscharbeiten zugezogen hatte, in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Kripo ermittelt.

 Alarmiert worden war die Feuerwehr gegen 10 Uhr, gebrannt hatte es in einer Zwischenwand und im Dachbereich eines werkstattähnlichen Anbaus eines größeren Gebäudes an der Oststraße 2.

Wie Nils Kohlhage, Pressesprecher der Feuerwehr Neuenrade, berichtete, habe wohl die Hitze eines mit Holz betriebenen Ofens die Dämmung einer Zwischenwand in Brand gesetzt und auch das Dach habe daraufhin Feuer gefangen. „Teils kamen offene Flammen aus dem Dachbereich“. als die Feuerwehr eintraf.

Der erste Trupp Feuerwehrmänner sei dann unter Atemschutz ins Gebäude eingedrungen, ein weiterer Trupp habe sich von außen mit Hilfe eines Teleskopmastes des Feuerwehrautos an die Brandbekämpfung gemacht. Das Vorgehen war offensichtlich: Mit einer Kettensäge wurde das Dach an der entsprechenden Stelle aufgesägt und mit Brechwerkzeug aufgestemmt. Dann wurden von oben Decke und Balken abgelöscht.

 „Das Feuer war schnell unter Kontrolle“, sagte Kohlhage. Ein weiterer Atemschutztrupp habe während des Einsatzes noch den ersten Trupp abgelöst. Vor Ort waren der Löschzug Stadtmitte und die Löschgruppe Küntrop mit insgesamt 27 Feuerwehrleuten und fünf Fahrzeugen. Geleitet wurde der Einsatz von Frank Kruggel. Außer der Feuerwehr seien noch Strom- und Gasversorger, die Stadtwerke und die Polizei am Einsatzort gewesen.

Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Brandstiftung gegen einen älteren Neuenrader, sagte Marcel Dilling, Pressesprecher der Kreispolizeibehörde, der über die Höhe des Schadens noch nichts sagen konnte.

Von Peter von der Beck

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