Fertigstellung im Spätsommer

NEUENRADE ▪ Nach der Winterpause kommt die Großbaustelle Hüttenweg/Balver Straße K14 rasch voran. Der erste größere Bauabschnitt an der Firma Schniewindt macht sichtbare Fortschritte. Hier muss wegen der Neuerrichtung des Verkehrsknotenpunktes die Zufahrt neu angelegt werden und eine neue Entwässerung eingerichtet werden.

Etliche Rohre wurden verlegt und das Regenklärbecken – offen angelegt – ist schon in Arbeit. Wie Michael Neumann, Bauleiter bei StraßenNRW – Baulastträger ist der Märkische Kreis – erläuterte, wird das Becken mit Spundwänden eingefasst und auch so abgedichtet.

Gestern rüttelten Mitarbeiter der Sunderner Baufirma Hilgenroth die ersten der Spundwände mit Hilfe eines entsprechend ausgerüsteten Baggers in das Erdreich. Danach können die weiteren Arbeiten erfolgen. Die Kanalbauarbeiten unter der neuen Zuwegung scheinen abgeschlossen, danach ist der Straßenbau an der Reihe. Das werde aber insgesamt noch etliche Wochen in Anspruch nehmen, sagte Michael Neumann. Im April/Mai gehe es dann richtig rund, denn dann gehe es an den Ausbau des „Knotenpunktes“ rund um das Eisenbahnviadukt. Das wird sozusagen der endgültige Bauabschnitt. Hier geht es um die Anbindung an die Kreisstraße, den Hüttenweg mit Bahnhofstraße und Schöntaler Weg.

Laut Bauzeitenplan rechnet Neumann mit einer kompletten Fertigstellung des Verkehrsknotenpunktes für Ende August, Anfang September. Das Bauprojekt schlägt beim Märkischen Kreis mit einer Summe von rund 1,3 Millionen Euro zu Buche. Neumann hofft, dass das Budget ausreicht.

Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um eine verkehrspolitische Maßnahme, um an anderer Stelle die Küntroper zu entlasten. Der Lkw-Verkehr von der Bundesstraße soll hier entlang geführt werden. ▪ Peter von der Beck

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