Was Neuenrader Kinder mit Bällen und Spielkarten anstellten

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Die Grundzüge des Handball-Sports versuchte Daniel Schwebe, Schulsportreferent beim Handballverband Westfalen, den Ferienspaß-Kindern praktisch in der Sporthalle zu vermitteln.

Neuenrade - Der Ferienspaß in Neuenrade stand am Freitag ganz im Zeichen des Balls. Aber auch Spielkarten spielten eine Rolle. 

„Wir wollen den Kindern hier zeigen, dass man einen Ball auch werfen kann“, sagte Daniel Schwebe, der die 23 Mädchen und Jungen im Grundschulalter an diesem Tag betreute. „Handball liegt in Neuenrade ja brach. Die Kleinen kennen nur Fußball“, bedauerte der Schulsportreferent vom Handballverband Westfalen.

Schwebe war eigens aus Hagen angereist. Mitgebracht hatte er Michelle Brillert, die derzeit als Bundesfreiwilligendienst-Leistende in der Handball-Abteilung beim Post Sportverein Hagen 1926 tätig ist.

„Die heutige Ferienspaß-Aktion findet in Kooperation mit der Handball-Abteilung des TuS Neuenrade statt“, betonte Schwebe. Am Freitagvormittag wurden die Sechs- bis Zehnjährigen in der Jahnhalle an der Niederheide an den Ball gewöhnt, „denn wir haben keinen Handball-Spieler dabei“, zeigte sich Schwebe motiviert, weil es mit dieser Ferienspaß-Veranstaltung vielleicht gelingen könnte, ein Kind für diesen Sport zu begeistern. „So vermitteln wir zunächst einmal nur die Basics – auf spielerische Art und Weise“, erläuterte er.

Derweil liefen die Kinder durch die Halle, warfen auf dem Hinweg den Ball in die Luft und fingen ihn wieder auf. Bevor sie den Rückweg antraten, und weiter dasselbe taten, hoben sie jedoch zunächst eine Spielkarte vom Boden auf.

Mit praktisch nur noch einer freien Hand wurde die zweite Hälfte der Aufgabe deutlich schwerer und anspruchsvoller. Die Grundschüler waren dennoch konzentriert und voller Freude bei der Sache.

„Am Nachmittag üben wir dann erste Torwürfe“, verriet Daniel Schwebe. „Und am Ende machen wir natürlich auch einmal ein kleines Spielchen.“

Schade war da nur, dass in der Mittagspause 13 Kinder von ihren Eltern abgeholt wurden und nur noch zehn Teilnehmer den Nachmittag über in der Turnhalle blieben.

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