Viel Applaus für Theatergruppe

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Kunterbunte Verabschiedung: Die Theater-Kinder wurden mit lautstarkem Applaus für ihren Auftritt belohnt.

Neuenrade - Den tosenden Applaus hatte sich die Theatergruppe der Ferienkinder des Jugendzentrums wahrlich verdient. Die vielen Probe- und Arbeitsstunden, die die 34 Darsteller in die Umsetzung des Stücks „Ein Bär namens Sonntag“ in der vergangenen Woche investiert hatten, haben sich voll und ganz ausgezahlt.

Von Susanne Jentzsch

Der große Raum im Jugendzentrum an der Niederheide verwandelte sich zur Abschlussveranstaltung des Ferienspaßes am Samstagnachmittag in eine große Traumlandschaft: mit kunterbuntem Spielzeugladen und einer pädagogisch wertvollen Geschichte, die unter die Haut ging.

Mit vollem Eifer waren die Ausführenden nicht nur während der Proben bei der Sache. Auch während der Aufführung überzeugten sie mit schauspielerischem Talent –ohne Scheu vor einem großen Publikum eine Geschichte lebendig werden zu lassen, war den Nachwuchs-Darstellern scheinbar ein Leichtes.

Vor allem die Hauptakteure Marie Leiendecker, Lena Rolle, Svenja Ax, Anna Schulte, Paul Sprenger, Marlon Gnuschke, Laura Rolle, Anton Bauer, Talina Rolle, Laura Dauzenroth, Miriam Otto und Georgina Hoffmann zogen mit dem Abenteuer von Axel und seinem Lieblings-Kuscheltier Sonntag die Zuschauer hinein in eine Geschichte, die mit witzigen Dialogen für heitere, mit besinnlichen und selbstreflektierenden Szenen zudem für nachdenkliche Augenblicke sorgte.

Es war aber vor allem auch die Musik- und Tanzauswahl, die den Geschmack des Publikums traf. „Was für schöne Lieder“, freuten sich nicht nur die geladenen Gäste und regelmäßigen Förderer des Jugendzentrums – allen voran Bürgermeister Antonius Wiesemann, Waltraud Schulte (CDU Senioren), Ulrike Wolfinger (Jugend- und Sozialausschuss), Dierk Rademacher (Hauptamtsleiter), Kurt Maurer (Sozialamt), Renate Overhues (ehemaliges Ratsmitglied) Marianne Schwanke (Gruppe „Augenblick Mal“) und eine vierköpfige Delegation des Service-Wohnen Mühlendorf.

Theaterstück im Jugendzentrum

Dicht gedrängt saßen die Eltern und Geschwister der Theaterkinder vor der Bühne und verfolgten konzentriert das bunte Treiben. Mitsingen und -klatschen ließ nicht lange auf sich warten. Textsicherheit bewies das Publikum vor allem bei der Musikauswahl der bekannten Schlager von Helene Fischer und Howard Carpendale.

Jugendzentrumsleiterin Gabi Bildstein-Ulianowsky hatte die ursprüngliche Geschichte von Autor Axel Hacke in freier Bearbeitung selbst geschrieben, da „Ein Bär namens Sonntag“ für ein komplettes Theaterstück sonst nicht ausgereicht hätte. Zahlreiche Ideen der Ferienspaß-Kinder flossen in die Überarbeitung mit ein.

„Die Kinder entwickeln viel Kreativität und Selbstbewusstsein und trauen sich Aufgaben zu, dass die Eltern manchmal nur staunen. Das Spiel im Ensemble schweißt sie zusammen und erzeugt ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Besonders schön ist, wie die größeren Kinder den Kleinen helfen“, stellte die Jugendzentrumsleitern im Laufe der Theaterproben immer wieder fest.

Und als eben jenes eingefleischte Team verabschiedeten sich die Ferienkinder von der Bühne – und griffen dabei ein weiteres Team-Thema auf: die Fußball-WM in Brasilien. Sämtliche Fahnen der teilnehmenden Nationen wurden zum Abschlusslied mit lautstarkem Jubel geschwenkt.

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