Corona-Politik

FDP wünscht sich Luca-App zur Kontaktverfolgung

Die FDP beantragt, die Luca-App bei der Neuenrader Stadtverwaltung und angeschlossenen Einrichtungen zu verwenden.
+
Die FDP beantragt, die Luca-App bei der Neuenrader Stadtverwaltung und angeschlossenen Einrichtungen zu nutzen.

Neuenrade – Nach dem Wunsch der FDP soll die Stadtverwaltung ein Konzept zur digitalen Kontaktnachverfolgung im Rahmen von Corona-Infektionen entwickeln und dazu die erfolgreiche App Luca einsetzen. Dabei sollen auch die städtischen Einrichtungen aller Art angebunden werden, um „so den bürokratischen Aufwand für Besucher und Stadt als Veranstalter zu minimieren“.

Darüber hinaus soll die private Wirtschaft und Vereine über die Nutzungsmöglichkeiten informiert und bei der Einführung der App auch unterstützt werden. Der Neuenrader Stadtmarketingverein soll bei der Umsetzung des Vorhabens mit entsprechend mit eingebunden werden. Diesen politischen Antrag richtet die FDP-Fraktion an den Bürgermeister Antonius Wiesemann.
Die Freien Demokraten halten es für nötig, hier trotz des Lockdowns flott tätig zu werden „da kurz- bis mittelfristig Öffnungsschritte und dafür notwendige Konzepte die politische Diskussion auch auf kommunaler Ebene bestimmen“ würden.

Weniger bürokratisch und hilfreich bei Öffnung

Die Neuenrader FDP um den einstigen Bürgermeisterkandidaten und Fraktionsmitglied Jan Schäfer und FDP-Fraktionschef Michael Hammer verweisen auf einen Kreistagsbeschluss: Auf Antrag der FDP-Kreistagsfraktion habe das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises die Einführung der App bereits bekannt gegeben. Die App beschleunige ganz einfach die Suche nach Kontakten, Daten können flott ans Gesundheitsamt übermittelt werden. Papierformulare würden dadurch wegfallen. Nach Ansicht des Neuenrade FDP-Führungsduos ist die Nutzung der App Luca auch für die Stadt Neuenrade „sinnvoll und notwendig“. Denn: Sobald Öffnungsschritte in den Bereichen Kultur, Freizeit oder Sport möglich seien, sollten die Verantwortlichen der Stadt Neuenrade – auch als Vorbild und Multiplikator für die private Wirtschaft, die Vereine und die Gastronomie – auf diese Art der Kontaktnachverfolgung zurückgreifen.

Datenübermittlung gilt als sicher

„Gleichzeitig bietet sich die Chance, auch über die kommunalen Grenzen hinaus, eine einheitliche App zu verwenden und damit die Bürgerinnen und Bürger nicht mit verschiedenen Plattformen/Verfahrensweisen zu konfrontieren.“
Die Vorteile der App, welche über einen QR-Code funktioniert und anonym Besuche erfasst, liegen nicht nur in der Schnelligkeit. Die Datenübermittlung gilt als sicher und eine persönliche Kontakt- und Besuchshistorie wird automatisch erstellt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare