Fazit: Überwiegend positiv

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Jutta Rohwerder lobte die Zusammenarbeit mit den Organisatoren. Verkauft hat sie aber nur wenig.

NEUENRADE -  Morgen ist die Ausstellung der Düsseldorfer Künstlerin Jutta Rohwerder ein letztes Mal geöffnet. Seit drei Wochen werden ihre außergewöhnlichen Kunstwerke aus Blei in der Stadtgalerie gezeigt. Die Künstlerin zieht ein überwiegend positives Fazit ihrer Ausstellung in Neuenrade.

„Besonders die Vernissage war sehr gelungen. Mit so vielen Leuten hätte ich nicht gerechnet“, sagt Rohwerder. Gut gefallen habe ihr der Vortrag des Bürgermeisters Klaus Peter Sasse und die Erläuterungen von Maria-Ilona Mathes. „Witzig, pointiert und dabei sehr informativ“, fasst die Künstlerin die erklärende Rede der Leiterin für die Abteilung bildende Kunst im Forum Neuenrade zusammen. „Nach der Rede ist ein Verwandter von mir, der schon auf vielen meiner Austellungen war, auf mich zu gekommen und sagte: Jetzt verstehe ich zum ersten Mal, was du da machst.“

Die weitere Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des Forum Neuenrade und der Stadtverwaltung sei sehr gut und professionell verlaufen. Angesprochene Vorschläge seien zügig umgesetzt worden.

Finanziell sieht die Künstlerin den Verlauf der Ausstellung deutlich kritischer. Gerade einmal ein Bild hätte sie verkauft. „Da hätte ich mir schon mehr gewünscht, es waren ja durchaus erschwingliche Objekte dabei“, sagt Rohwerder.

Irmhild Hartstein, beteiligt an Planung und Durchführung der Ausstellung, sieht das nicht zu kritisch. Aus eigener Erfahrung sagt sie, dass es viele Interessenten gäbe, die erst nach Ende einer Ausstellung kaufen würden. Sie freut sich über den Erfolg der Ausstellung: „Es waren viele Besucher da, wenn sich alle in das Gästebuch eingetragen hätten, wären es bestimmt 150 Interessierte gewesen“, schätzt sie die Zahl der Besucher.

Sie selbst war mit einer Künstlergruppe vor Ort, die sich durchgehend positiv zu den Werken Rohwerders geäußert hätten. „Aber auch andere Leute, die ich vor Ort getroffen habe, waren sehr positiv eingestellt – trotz des schwierigen Themas“, sagt Hartstein.

Ab Montag wird die Ausstellung in den Räumen an der Gemeinschaftsschule abgebaut. Im Herbst präsentiert die Künstlerin Era Freidzon aus Dortmund ihre Werke in der Stadtgalerie.

Von Sebastian Berndt

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