Fast 130 Erstklässler starten ihre Schullaufbahn

NEUENRADE ▪ Es war ein regnerischer, herbstlicher Tag, als gestern für 128 Erstklässler an der Neuenrader Burgschule und der Altenaffelner Dependance die Schullaufbahn begann. 25 Kinder wurden in Altenaffeln eingeschult (sieben mehr als erwartet), und 103 Kinder, aufgeteilt in vier Klassen, starteten in Neuenrade. Das waren neun Kinder mehr als im Vorjahr. Unter dem Strich: stabile Verhältnisse.

Recht aufgeregt wirkte dabei die Mehrzahl der Kinder, auch bei den Eltern gab es hier und da ängstliche Blicke. Die zweiten Klassen in Affeln und Neuenrade begrüßten die Erstklässler dabei mit kleinen Aufführungen. In Neuenrade zeigten die Zweitklässler, dass sie schon gut Englisch können, in Altenaffeln wurde der Tinto-Rap aufgeführt. So wurde den Neuen doch die Scheu genommen. Die Eltern der zweiten Klassen hatten an der Burgschule für Kaffee und Kuchen gesorgt, der Förderverein präsentierte sich auch. Eltern, Großeltern, Freunde und Paten der Kinder ließen sich dabei die Gelegenheit nicht entgehen, drängelten sich in der Caféteria und unterhielten sich, während die Kinder in den vier Eingangsklassen den ersten Unterricht ihres Lebens genießen durften. Die Klasse 1a wird dabei von Carola Streitenberger unterrichtet, Walpurga Vermillion übernimmt die 1b, Andreas Stork ist Klassenlehrer der 1c und Julia Eussen führt die 1d.

In Altenaffeln trafen sich die Erstklässler und ihr Anhang nach dem Gottesdienst im Bürgerhaus neben der Schule. Die Mütter der Zweitklässler hatten hier alles eingedeckt und ein großes Frühstücksbüfett hergerichtet. Burgschulleiterin Christa Sache begrüßte hier Eltern und Kinder, erzählte die Geschichte von der Raupe, die zum Schmetterling wird. Und so wie eine Raupe berge auch jeder Schüler ein Geheimnis in sich. In der Schule werde man diese Geheimnisse oder Fertigkeiten aufdecken und fördern, versprach Sacher.

Klassenlehrerin der Erstklässler wurde Elisabeth Menke, die zunächst die Fahrkarten verteilte, die Kleinen dann übernahm und in die Klasse führte, wo sie mit Hilfe der Handpuppe Tinto den Unterricht begann. Auch der Förderverein warb um Mitglieder und die Schulpflegschaftsvorsitzende Martina Jerabeck stellte sich den Eltern vor.

Die Eltern tranken Kaffee im Bürgerhaus, bewachten die zum Großteil selbst gebastelten Schultüten. Auch Petra Hollex-Leach blieb mäßig aufgeregt, obwohl gleich zwei ihrer Kinder eingeschult wurden. ▪ Peter von der Beck

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