Fast 200 Bikes, Roller und Trikes beim MoGo

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Im Schatten des Kreuzes versammelten sich am Sonntagvormittag die gläubigen Biker beim Neuenrader MoGo.

Neuenrade - Die Menschen, die am Sonntagvormittag am Motorrad-Gottesdienst auf dem Neuenrader Rathausplatz teilnahmen, verband eine Leidenschaft: das Motorradfahren. Und natürlich der Glaube an Gott. 

Denn sonst hätten die vielen passionierten Biker wohl kaum ihre Zwei- und Dreiräder aus allen Preis-, Leistungs- und Altersklassen auf dem Platz postiert und am MoGo teilgenommen. In diesem Jahr kommt der Erlös der Veranstaltung der Essener Elterninitiative zur Unterstützung krebskranker Kinder zugute. Ein Vertreter der Initiative erklärte im Rahmen des Gottesdienstes, wie es zur Gründung kam und welchen Aufgaben sich die Mitglieder stellen.

Wie es sich für einen Motorrad-Gottesdienst in Neuenrade bei perfekten äußeren Bedingungen unter freiem Himmel gehört, hielten die Entspannungsminister das Publikum bei Laune. Obwohl Frontmann Wiesegart und Co meist rockige Töne anschlugen, fühlte sich das bunt gemischte MoGo-Publikum offensichtlich bestens unterhalten. Fast 200 Motorräder, Roller und Trikes reihten sich aneinander und erzeugten das Flair einer beeindruckenden Motorshow.

Fast 200 Bikes beim Motorrad-Gottesdienst in Neuenrade

Doch letztlich verschmolzen die unterschiedlichen Charaktere zu einer großen Familie. Da schien es egal, ob die Besucher mit starken oder schwachen Bikes angereist waren, oder soger zu Fuß. Ob die Vehikel aus deutschen, asiatischen, italienischen oder gar russischen Werken stammten, machte keinen Unterschied – ebenso wenig wie das Alter ihrer Passagiere.

Der Neuenrader Motorrad-Gottesdienst verband die Generationen, die starken mit den schwachen. Ein schönes Gefühl, das die Atmosphäre prägte. Entsprechend zufrieden wirkten die drei Gottesdienst-Gestalter Prädikant Maik Trautmann, Pfarrer Dieter Kuhlo-Schöneberg und Pastor Matthias Rojek. Der für seine Liebe zum Zweirad bekannte Klaus Peter Sasse ließ es sich natürlich nicht nehmen, auch ein paar Worte an die Gemeinde zu richten. - Von Markus Jentzsch

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