Neuenrade feiert sich ganz groß

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Die Stimmung auf der 14. Neuenrader Zelt-Party hätte besser nicht sein können.

NEUENRADE ▪ Mit einer großen Zeltparty am Freitag, mit Marsch- und Polkamusik sowie Partyhits am Samstag, feierten die Neuenrader Schützen ihr grün-weißes Hochfest.

Die Vorteile eines Schnellkochtopfes scheinen der Neuenrader Schützengesellschaft wohl bekannt zu sein. Weil der aufgebaute Dampfdruck nicht entweicht, steigt die Siedetemperatur und alles wird unglaublich schnell gar – beziehungsweise kommt in Stimmung. Genau dieses Phänomen trat während der 14. Neuenrader Zeltparty am Freitagabend, dem ersten offiziellen Schützenfesttag, im gut besuchten Zelt auf dem Wall auf.

Für ordentlich Dampf in der Hütte sorgten neben der ohnehin hohen Luftfeuchtigkeit im Anschluss an das Gewitter die vielen „heißen“ Besucher, die sich die Riesen-Sause nicht entgehen lassen wollten. Der Faktor, der die Stimmung dann überkochen ließ, war die Coverband Maniac mit ihrer professionellen Bühnen- und Lichtshow. Was die Vollblutmusiker rund um Frontfrau Anna auf der Bühne veranstalteten, war Extraklasse. Das mehrgängige Menü hielt wirklich für jeden Geschmack das Passende parat. Feiner Kost im Stile von Adele folgten kräftig gewürzte Rockhymnen. Egal was Maniac servierten, es wurde gegessen – sprich mitgesungen und getanzt – was auf den Tisch, beziehungsweise die Bühne kam. Fazit: einfach lecker. Ein Genuss, der einen kleinen Stern auf dem Walk of Neuenrader Wall verdient hatte. Zwischen den Gängen versorgte DJ Rene das Volk mit Unterhaltung.

Neuenrader Schützenfest am Freitag

„Sie genießen ein Privileg. Sie sind diejenigen, die während der drei Festtage als erstes ein musikalisches Ständchen bekommen“, begrüßte ein Mitglied des Musikvereins Gerlingen die Zuhörer am Samstag im Evangelischen Altenzentrum. Schwungvolle Märsche und Polkas unterhielten die Senioren aufs Beste – viele Zuhörer sangen textsicher mit und dankten den Musikern mit ordentlich Applaus. Im Anschluss folgte das Platzkonzert auf dem Wall, das durchaus mehr Zuhörer verdient gehabt hätte. Das Blasorchester aus Gerlingen und das Tambourcorps Küntrop boten jedenfalls erstklassige musikalische Unterhaltung in einem herrlich idyllischen Umfeld. Nachdem Pfarrer Steinhoff und Pater Matthias die ökumenische Andacht geleitet hatten, richteten sich die Musikanten zusammen mit der Ehrenformation aus, um am Friedensstein den Toten zu gedenken.

Feierlicher Höhepunkt des Kommersabends bildete der Große Zapfenstreich. Flankiert von einer Schützenabordnung und dem Gerlinger Orchester marschierten die Fackelträger ins Schützenzelt ein und bildeten den Rahmen für eine musikalische Darbietung der unvergesslichen Art. Das Ensemble unter der Leitung von Matthias Reißner schien für diesen feierlichen Anlass die perfekte Besetzung zu sein.

Im Anschluss an den Zapfenstreich und der Verleihung des Regimentspokals (siehe nebenstehender Text) versorgte die Tanzkapelle Airport das abermals glänzend gefüllte Zelt mit reichlich tanzbarer Musik. - Susanne Riedl und Markus Jentzsch

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