Circus Ideal: Coole Pferde, heißes Feuer

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Etwas eigenwillig zeigte sich das Welsh-Pony: Einmal in den Genuss des Applaus gekommen, wollte es nicht mehr aus der Manege weg.

NEUENRADE - Zu viel Zirkus in Neuenrade? Erst machen es die Burgschüler selbst, dann gastiert eine wandernde Manegenshow in Neuenrade und jetzt macht auch noch das Familienunternehmen Classic Circus Ideal Station in Affeln. Da ist das Publikum vielleicht übersättigt. Und so verwundert es kaum, dass am Samstagnachmittag zur Vorstellung gerade einmal gut 25 Besucher kamen.

Die Ideal-Truppe besteht aus drei Familien und zahlreichen Vierbeinern. Bei den Mädchen und Jungen im nur spärlich besetzten Zelt kamen die zirzensischen Darbietungen der menschlichen Zweibeiner zwar gut an. Sie lachten viel. Aber die behuften Tiere lagen in der Gunst der jüngeren Zuschauer eindeutig vorn. Schon bei der ersten Nummer riefen die Kinder entzückt: „Cool, die Pferde können ja sogar rückwärts laufen.“

Die Eltern hingegen waren wohl noch mehr beeindruckt, als etwa einer der Akrobaten eine 45 Kilogramm schwere, gut zwei Meter breite und anderthalb Meter hohe, rot-weiße Baustellenmarkierung auf dem Kinn balancierte. Neben Pferden – Friesenhengste und englische Welsh-Ponys – kamen auch Kamele und Lamas in die Manege.

Der Junge, der sich sehnlichst noch einen Auftritt eines Bären wünschte, wartete darauf hingegen vergeblich. Aber Miss Anastasie turnte am Trapez. Die Kleinsten der Zirkus-Familie zeigten beim Bodenturnen, was in ihnen steckt und aus ihnen noch werden könnte. Clown Hansi brachte die Besucher zum Prusten und Schenkelklopfen. Und Zirkus-Chef Barrabas demonstrierte eine Feuershow, die Groß und Klein Respekt einflößte.

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