Erster Spatenstich für neues Baugebiet

+
Bürgermeister Klaus Peter Sasse (2. von links) eröffnete zusammen mit Dan und Dorothea Ossenberg-Engels von den beteiligten Immobilien- und Planungsunternehmen und Wolfgang Maasch von der Volksbank das Baufeld an der Uhlandstraße.

NEUENRADE - Keine Arbeitsschuhe, kein Helm, Garderobe eher schick als praktisch – ein Dresscode, ungeeignet für jede Baustelle, und trotzdem ließ es sich Bürgermeister Klaus Peter Sasse nicht nehmen, das neue Baugebiet an der Uhlandstraße mit einem Spatenstich zu eröffnen.

Zusammen mit Wolfgang Maasch, Direktor für Baufinanzierung und Immobilien bei der Volksbank im Märkischen Kreis, Dorothea und Dan Ossenberg-Engels von gleichnamigen Planungs- und Immobillienunternehmen gab er das Baufeld für die ersten Arbeiten frei.

Bürgermeister Klaus Peter Sasse betonte, dass sich die Stadt dafür einsetze, allen Nachfragen nach Wohnraum entgegen zu kommen. Ebenso wie an dieser Stelle ein Baugebiet in Toplage an einem Südhang zur Verfügung gestellt werde, würde man sich aber auch für kleinere Bauprojekte und sozialen Wohnraum einsetzen. Er dankte allen Beteiligten, die sich für das Projekt stark gemacht hatten.

Zunächst wird mit dem Bau einer Kanalisation und den nötigen Anschlüssen begonnen. Eine private Erschließungsstraße mit Wendemöglichkeit wird das Baugebiet an den westlichen Teil der Uhlandstraße anbinden.

Das Baugebiet mit insgesamt etwa 8000 Quadratmetern bebaubarer Fläche wird je nach Grundstücksgröße bis zu 17 Bauinteressenten Platz bieten. Je nach Wunsch wären Einfamilien- oder Doppelhäuser möglich. Grundstücke sind ab 350 Quadratmetern bis zu etwa 700 Quadratmetern zu erwerben. Inklusive Erschließungskosten wird der Quadratmeter nach Angaben der Volksbank 135 Euro kosten. Erlaubt sind maximal zweigeschossige Häuser. Dachvorgaben gibt es nicht. Die Grundflächenzahl liege bei 0,4, das heißt, 40 Prozent der Grundstücksfläche dürfen überbaut werden, die Geschossflächenzahl liegt bei 0,8. Somit darf die Geschossfläche aller Gebäude und Etagen auf dem Grundstück 80 Prozent der Grundstücksfläche betragen.

Dorothea Ossenberg-Engels betonte, dass Bauherren bereits parallel zu den Erschließungsarbeiten mit dem Bau ihrer Häuser beginnen könnten. Sie lobt das Bauland: „Für Sauerländer Verhältnisse fast eben“, scherzt sie. Aus Altena sei sie ganz andere Hanglagen gewöhnt.

Das Baugebiet wird den südlichen Teil der jetzigen Wiesenfläche zwischen den beiden Teilen der Uhlandstraße schließen. Im Süden wird es durch die Grundstücke entlang des Wiesener Weg begrenzt. Der nördliche Teil der Wiese zur Wohnbebauung an der Kantstraße wird nicht bebaut. Der Zusammenschluss der beiden Uhlandstraßenteile sei aber bis auf weiteres nicht geplant, sagt Marcus Henninger, Leiter des Neuenrader Bauamtes. Der östliche Teil der Uhlandstraße könnte aber in unbestimmter Zeit ähnlich wie der westliche Teil mit einer Wendemöglichkeit ausgebaut werden. Diese würde dann auch die östlichen Grundstücke des Baugebiets berühren. Die betroffenen Bauherren wolle man dafür aber nicht erneut belasten.

Von Sebastian Berndt

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare