Erstes Treffen

Generationentreff Altenaffeln: Ein Angebot für Jung und Alt

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Ortsvorsteher Andreas Wiesemann erklärte die neuen Notfalldosen.

Altenaffeln - Zum ersten Mal hat am Donnerstag der Generationentreff Altenaffeln seine Türen geöffnet. Die Organisatoren wollen junge und alte Menschen gleichermaßen erreichen.

Von der Resonanz des ersten Treffens war Ortsvorsteher Andreas Wiesemann überrascht. Kurzerhand musste er zusätzliche Tische und Stühle in den Raum stellen. Fast ausschließlich ältere Menschen waren gekommen. „In Zukunft möchten wir versuchen, auch Kinder und Jugendliche zu erreichen.“

Wiesemann könnte sich deshalb vorstellen, auch Eis oder Kekse anzubieten. Seit es kein Geschäft mehr im Ort gebe, sei nämlich kaum mehr Platz für spontane Begegnungen. Das soll sich mit dem Generationentreff ändern: Jeden zweiten Donnerstag im Monat kann zwischen 15 und 18 Uhr jeder kommen, der Lust hat.

Verschiedene „Lockangebote“ laden ein

Immer wieder sollen auch „Lockangebote“ – im besten Sinne – geschaffen werden: Die Ausgabe von Kleidersäcken oder die Erledigung von Behördengängen sei denkbar, sagt Wiesemann. Bei der Erstausgabe des Generationentreffs gab es die Möglichkeit, sich eine der neu angeschafften Notfalldosen mitzunehmen.

Ein zweites Angebot kommt direkt aus dem benachbarten Schulgarten: Frisch geerntetes Bio-Gemüse – gegen eine kleine Spende. Rausgehen wollte bei dem Regen aber eigentlich niemand. Gut, dass Peter Marcegaglia da war, um Radieschen, Salat oder Zucchini zu ernten.

Altenheim-Bewohner werden virtuell zugeschaltet

Für die Zukunft des monatlichen Treffens ist noch mehr geplant: Altenaffelner, die ins Altenheim umziehen müssen, könnten etwa per Video virtuell an der Veranstaltung teilnehmen. Die technischen Voraussetzungen sind geschaffen.

Während der Generationentreff pflegenden Angehörigen etwas Freiraum verschafft, können die Kinder direkt im Anschluss an die Nachmittagsbetreuung der Grundschule vorbeischauen. Die Organisatoren wollen ein Angebot für alle Generationen schaffen.

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