Erstellung eines Klimaschutzkonzepts

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Neuenrade - Bündnis 90/Die Grünen wollen einen Antrag bezüglich einer Aufstellung eines Klimaschutzkonzeptes für die Stadt Neuenrade einreichen. Das teilt die Partei in einem Schreiben an die Redaktion mit.

Darin heißt es: „Die Verwaltung der Stadt Werdohl hat es uns vorgemacht: Sie lässt den Stadtrat über die Erstellung eines Klimaschutzkonzepts abstimmen. Ein solches Klimaschutzkonzept in der Kommune kann dazu beitragen, die Auswirkungen unseres Lebenswandels auf die Klimaveränderung etwas abzumildern.“ Die Partei informiert des Weiteren, dass seit dem 1. Januar die Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes in einer Kommune vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit mindestens 65 Prozent der Kosten gefördert werde.

Ein solches Konzept solle möglichst alle klimarelevanten Bereiche innerhalb einer Kommune abdecken, heißt es weiter. „Bei Kommunen sind dies in der Regel die eigenen Liegenschaften (zum Beispiel Stadtwald-Naturwald), die Straßenbeleuchtung, die privaten Haushalte und die Bereiche Gewerbe, Handel, Landwirtschaft (zum Beispiel Artenvielfalt) und Dienstleistungen, Industrie, Verkehr, Abwasser und Abfall. Das Konzept soll Energie- und CO2-Bilanzen, Potenzialanalysen zur Minderung von Treibhausgasen, Maßnahmenkataloge, ein Controlling-Konzept sowie Zeitpläne zur Umsetzung umfassen.“ Zusätzlich sei ein Konzept für die Öffentlichkeitsarbeit notwendig.

Die Frist für den aktuellen Förderzeitraum laufe bereits am 30. April aus, so Bündnis 90/Die Grünen. Daher sei Eile geboten. Die Fraktion stellt deshalb folgenden Antrag an den Rat der Stadt Neuenrade: „Der Rat der Stadt beschließt die Aufstellung eines Klimaschutzkonzepts für die Stadt Neuenrade. Die Verwaltung wird beauftragt, alle notwendigen Schritte für einen Förderantrag noch vor dem 30. April einzuleiten. Da die Zeit knapp ist, wird beantragt, dass die Fraktionen rechtzeitig vor der nächsten Ratssitzung informiert und mit Infomaterial versorgt werden, damit sie sich im Vorfeld ausreichend vorbereiten können.“

Weitere ausführliche Informationen gibt es unter www.klimaschutz.de/kommunen.

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