Kiku: Kooperation angestrebt

NEUENRADE ▪ Es ist noch nicht entschieden aber wahrscheinlich: Im Werdohler Bahnhof soll auch eine Art Kiku-Kunstwerkstatt unter Regie von Annette Kögel entstehen. Die Kunstwerkstatt soll durchaus nach Neuenrader Strickmuster entstehen.

Bislang war es so, dass etliche Werdohler – ob jung oder alt – auch das Angebot in Neuenrade nutzten. Auch aus den anderen umliegenden Städten wie Balve und Altena kam Kundschaft in die Neuenrader Werkstatt. Dass nun in Werdohl eine Konkurrenz entsteht, sieht Irmhild Hartstein überhaupt nicht – im Gegenteil. Im Gespräch mit Annette Kögel sei schon verschiedentlich über eine Kooperation gesprochen worden. Zudem bleibe Kögel den Neuenradern erhalten. Nach wie vor mache sie weiterhin die Ideenwerkstatt. Das bestätigte Kögel gestern.

Kiku-Leiterin Irmhild Hartstein freut sich über die geplante Installation einer Kunstwerkstatt. „Von mir aus sollte es in jeder Stadt so eine Einrichtung geben“.

Die Kiku in Neuenrade: Mit Unterstützung der Stadt Neuenrade, zahlreichen Sponsoren und dem 2007 gegründeten Kulturverein forumneuenrade e.v. wurde die kleine Kunstwerkstatt etabliert und ist Teil des kommunalen Gesamtkonzepts für kulturelle Bildung in Neuenrade und gehört zum Netzwerk der Kulturpunkte. „Der Kulturverein forumneuenrade e.v unterstützt viele kulturelle Aktivitäten finanziell, wobei der größte Anteil insbesondere für die künstlerisch-kulturelle Bildung von Kindern in der Kiku-Kunstwerkstatt verwendet wird“. Den Kindern soll eine künstlerisch-kulturelle Bildung gewährt werden – und das von Anfang an. Die Kiku kooperiert intensiv mit den Schulen in Neuenrade, bietet aber auch Erwachsenen die Möglichkeit, sich kreativ zu betätigten. ▪ vdB

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