"Meilenstein": Medizinisches Versorgungszentrum startet am 2. Januar

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Die konstituierende Sitzung des MVZ-Verwaltungsrates.

Neuenrade – Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) hat am Montag einen Vorstand bekommen.

In nicht-öffentlicher Sitzung wurden Daniel Wingen (stellvertretender Fraktionschef der CDU) und Stadtkämmerer Gerhard Schumacher gewählt. Zum medizinischen Leiter wurde der Allgemeinmediziner Michael Beringhoff bestimmt. 

Auch der Mietvertrag für die Praxisräume von Beringhoff an der Zweiten Straße wurde abgesegnet. Zudem war die Anstellung von Ärzten Thema. Eine Medizinerin wird aller Voraussicht beim MVZ am 2. Januar beginnen. Zuvor war in öffentlicher Sitzung Mark Hantelmann (Fraktionsvorsitzender der CDU) einstimmig zum stellvertretenden Verwaltungsratsvorsitzenden gewählt worden, der Vorsitzende ist Bürgermeister Antonius Wiesemann (CDU). 

Politische Kontrolle durch Verwaltungsrat

Der Verwaltungsrat übernimmt die politische Kontrolle über das MVZ, die Sitze im Verwaltungsrat sind nach Parteienproporz besetzt – wie beim Verwaltungsrat der Stadtwerke Neuenrade. Abgesegnet wurden auch die Geschäftsordnungen für Verwaltungsrat und Vorstand. Und nicht unwichtig: Beschlossen wurde zudem, die Zulassung für das Medizinische Versorgungszentrum bei der Kassenärztlichen Vereinigung zu beantragen. Der sogenannte Zulassungsausschuss tage dann am 27. November, erläuterte Gerd Schumacher. Die Verwaltung habe natürlich vorgearbeitet und dort schon etliche Unterlagen – vorbehaltlich der „formalen Zustimmung“ – eingereicht. 

Meilenstein für die Gesundheitsversorgung

Für Bürgermeister Wiesemann ist das MVZ ein Meilenstein für die Neuenrader Gesundheitsversorgung. „Das Medizinische Versorgungszentrum kann somit am 2. Januar an den Start gehen. Das ist für Neuenrade ein besonderes Datum. Denn durch das MVZ wird alles auf einen guten, sicheren Weg gebracht. Ich freue mich, dass wir das nach so langer Zeit geschafft haben. Es ist auch das erste MVZ in Nordrhein-Westfalen“, sagte der Bürgermeister. Nun werde die Verwaltung an der weiteren Entwicklung des MVZ arbeiten.

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