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Erste Neuenrader Knobelmeisterschaft „ein großartiges Event“

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Von: Michael Koll

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Der Blick unter den Würfelbecher war zwar nicht immer erfreulich, doch der Spaß war den Spielern dennoch in den Gesichtern abzulesen.
Der Blick unter den Würfelbecher war zwar nicht immer erfreulich, doch der Spaß war den Spielern dennoch in den Gesichtern abzulesen. © Koll, Michael

Am Ende dominierte eine Frau. Zwar waren nur 15 der 148 angetretenen Spieler weiblich. Doch im Finale mussten sich Andreas Lemke, Frederik Stork und Bastian Tremblau allesamt Nina Gierse geschlagen geben.

Die Balverin gewann dabei nicht nur das Turnier und wurde somit erste Neuenrader Stadtmeisterin im Schocken, sondern sie gewann auch noch die beiden Sonderwertungen „Beste Dame“ und „Schock-out-König“.

Volker Klüter, der für den SSV Küntrop die erste Knobelmeisterschaft Neuenrades initiiert hatte, war spät in der Nacht überwältigt. „Es war ein großartiges Event. Wir als Veranstalter haben auch viel Lob von den Teilnehmern bekommen.“ So stand für ihn fest: Es wird eine Wiederholung geben. „Wir machen das jetzt jährlich. Und das nächste Mal wahrscheinlich schon im Dezember.“

Gespielt wurde in Viererteams

In Viererteams traten die Würfelspieler an, wobei das Reglement vorsah, dass diese sich verteilt über die gesamte Küntroper Schützenhalle an die Tischreihen setzen mussten. Nach jeweils zwei Runden sollten sich alle um fünf Stühle versetzt platzieren, um sich so in immer wieder anderen Konstellationen zusammen zu finden.

Gleich drei der vier ausgespielten Pokale konnte Organisator Volker Klüter an Nina Gierse übergeben.
Gleich drei der vier ausgespielten Pokale konnte Organisator Volker Klüter an Nina Gierse übergeben. © Koll, Michael

Auf diese Art und Weise wurde auch gewährleistet, dass die angetretenen Vierermannschaften zumindest zu Beginn der langen Knobel-Nacht nicht gemeinsam an einem Tisch saßen. Am Ende gewann Frederik Stork mit seinem Team „Dynamo Tresen“ den Sonderpreis für die beste Mannschaft: der einzige Titel, an dem Nina Gierse nicht partizipierte.

Teilnehmer aus dem gesamten Märkischen Kreis

Die Teilnehmer dieser Knobelpremiere in der Hönnestadt kamen aus dem gesamten Märkischen Kreis. Lediglich eine Mannschaft aus Altena erschien trotz Anmeldung am Samstag nicht in der Schützenhalle. „Die weiteste Anreise hatten Spieler aus Schalksmühle und Herscheid“, freute sich Klüter über den Erfolg dieser SSV-Veranstaltung.

Gespielt wurde im K.o.-System. Jede Runde wurde vom Glockengeläut am Anfang des AC/DC-Klassikers „Hells bells“ im wahrsten Sinne des Wortes eingeläutet. Volker Klüter beobachtete im Laufe des Abends „eine unglaubliche Begeisterung für das Spiel, großen Ehrgeiz, aber auch faire Wettkämpfe“. In Gesprächen mit Teilnehmern erfuhr der Organisator, „dass die ständig wechselnden Spielpartner Abwechslung, Spaß und Spannung garantierten“.

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