Rettungswagen als Überraschung

Erste-Hilfe-Training an der Neuenrader Burgschule

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Daniel Müller, Rettungsassistent, zeigte den Grundschulkindern den Krankenwagen.

Neuenrade - Wie sieht eigentlich ein Krankenwagen von innen aus? Und wie funktioniert die stabile Seitenlage? Am Donnerstag besuchten Mitarbeiter des Arbeiter-Samariter-Bundes die Burgschule. 

Dort zeigten sie den Schülern der dritten Jahrgangsstufe unter anderem verschiedene Erste-Hilfe-Maßnahmen. Besonderer Höhepunkt: die Besichtigung eines Rettungswagens. „Wir haben das Thema Erste-Hilfe im Sachunterricht“, erklärte Matthias Wershoven, Lehrer an der Burgschule. 

In den vergangenen Unterrichtseinheiten wurden unter anderem Stationenarbeiten erstellt. So konnte beispielsweise der Inhalt eines Verbandkastens untersucht werden. 

Erfahrene Retter

Dank eines persönlichen Kontaktes habe das Lehrpersonal die Möglichkeit gehabt, die Rettungs-Experten vom Arbeiter-Samariter Bund an die Burgschule zu holen. „Wir machen so etwas öfter – normalerweise aber in Kindergärten“, erklärte Daniel Müller, Rettungsassistent. 

Während des Erste-Hilfe-Trainings wurde unter anderem die stabile Seitenlage geübt.

Er war gemeinsam mit den Rettungssanitätern Alexandra Nagel und Sebastian Mols, sowie einer Praktikantin vor Ort. Bei dem Training gehe es darum, den Kindern Erste-Hilfe-Maßnahmen zu vermitteln und die Angst vor einem Rettungswagen zu nehmen. 

Rettungswagen vor Ort

Den Schülerinnen und Schülern wurde beispielsweise erklärt, wie die Trage aus dem Krankenwagen gefahren wird und wie ein Blutdruckmessgerät funktioniert. Ein weiterer Höhepunkt: das Einschalten des Blaulichtes. Dass der Wagen vor Ort war, sei eine Überraschung gewesen, erzählte Daniel Müller. „Da sind die Kinder immer begeistert.“

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