Messe, Musik, Kranzniederlegung und Umtrunk im Dorf

Ersatz-Schützenfestfeier in Affeln

Die Schützenmesse mit Pfarrer Andreas Schulte in Affeln am Samstag war bei schönstem Wetter gut besucht. Auf dem Dorfplatz versammelten sich nicht nur Schützen, sondern auch andere katholische Dorfbewohner.
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Die Schützenmesse mit Pfarrer Andreas Schulte in Affeln am Samstag war bei schönstem Wetter gut besucht. Auf dem Dorfplatz versammelten sich nicht nur Schützen, sondern auch andere katholische Dorfbewohner.

„Immer dann, wenn die Liebe nicht reicht, wünsche ich Dir Großherzigkeit. Und immer dann, wenn Du auf Revanche sinnst, wünsche ich Dir den Mut zu verzeihen“, sagte Pfarrer Andreas Schulte beim Open-Air-Gottesdienst auf dem Affelner Dorfplatz am Samstagvormittag.

Affeln - Damit wurde das pandemiekonforme Ersatzfest der Schützenbruderschaft Affeln eingeleitet. Rund 250 Schützen waren gekommen, um bei schönstem Wetter den Klängen des Musikvereins Affeln zu lauschen und nach dem Gottesdienst einen Frühschoppen unter freiem Himmel zu genießen.

Ortsvorsteher Stefan Kemper mischte sich unter das Schützenvolk und prognostizierte: „An einem normalen Schützenfest-Wochenende würden die Menschen ja bald heim gehen, um dann zum Umzug wieder hier zu sein. Da dieser ja nun nicht stattfinden wird heute, sitzen wir wohl noch etwas länger beieinander.“

Ausrichter dieses Frühschoppens war – wie gewohnt – nicht die Bruderschaft, sondern die Gaststätte Willecke-Wortmann. Auf Bierzeltgarnituren saßen die Affelner und kamen so ins Gespräch. Andere standen lieber und versammelten sich am Bierwagen. Die Stimmung war an beiden Orten locker und gelöst.

Auch Brudermeister Detlef Schulte war die Erleichterung anzumerken: „Wir haben diesen Tag in den vergangenen Wochen sieben Mal umgeplant. Und jetzt am Ende war doch alles sehr einfach“, ließ er die Anspannung zum Ende des Gottesdienstes von sich abfallen, bevor es mit einem kleinen Umzug vom Dorfplatz zum naheliegenden Ehrenmal ging.

Dort spielte der Musikverein Affeln im Schatten der Kirche. Das Schützenvolk verharrte einen Moment in Stille, um der verstorbenen Schützen zu gedenken und am Ehrenmal wurde feierlich und würdig ein Kranz niedergelegt.

Beim abschließenden Frühschoppen wurden stichprobenartige Kontrollen vorgenommen, ob alle Teilnehmer genesen, geimpft oder getestet waren. Anmeldungen für die Veranstaltungen waren im Vorfeld wegen der Lockerungen nicht mehr notwendig gewesen.

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