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„Erfolgsgeschichte“: Leaderregion Sorpe geht in zweite Runde

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Von: Julius Kolossa

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Der Neuenrader Bürgermeister Wiesemann (rechts) fungierte bei der Online-Leaderkonferenz in der Villa am Wall als Gastgeber und Hausherr. Maria Morlock aus Arnsberg und Professorin Ursula Stein von einer Stadtentwicklungsagentur aus Frankfurt berichteten den Teilnehmern.
Der Neuenrader Bürgermeister Wiesemann (rechts) fungierte bei der Online-Leaderkonferenz in der Villa am Wall als Gastgeber und Hausherr. Maria Morlock aus Arnsberg und Professorin Ursula Stein von einer Stadtentwicklungsagentur aus Frankfurt berichteten den Teilnehmern. © Kolossa, Julius

Die Abschlusskonferenz für die Neubewerbung der Region Sorpesse als Leader-Förderregion für die Jahre 2023 bis 2029 fand diesmal digital statt.

Neuenrade – „Die Bürgerregion am Sorpesee ist eine Erfolgsgeschichte, die unsere Region gestärkt und die vier beteiligten Städte zusammengebracht hat.“ So fasste Neuenrades Bürgermeister Antonius Wiesemann die ersten sechs Jahre der aus Neuenrade, Balve, Arnsberg und Sundern bestehenden Leader-Region zusammen.

Hierzu traf er sich am Montag in der Villa am Wall mit den Bürgermeistern der Nachbarstädte – Hubertus Mühling aus Balve, Ralf Paul Bittner aus Arnsberg und Lars Dünnebacke aus Sundern – zu einer Abschlusskonferenz für die Neubewerbung der Region Sorpesse als Leader-Förderregion für die Jahre 2023 bis 2029. Daran hatten über 70 Mitglieder aus der gesamten Region Anteil, die zu dieser Veranstaltung online zugeschaltet waren. Zu diesem Verfahren hatten die Leader-Regionalmanagerinnen Leonie Loer und Annika Kabbert eingeladen.

„Erfolgsgeschichte“: Leaderregion Sorpe geht in zweite Runde

Begrüßt wurden alle vom Vorsitzenden des Leader-Vereins, Thomas Gemke, der auf die Endphase des Bewerbungsverfahren hinwies. „Bis zum 4. März muss die Bewerbung beim Land NRW eingegangen sein“, betonte er. Dass die bis dahin erarbeitete Entwicklungsstrategie erfolgreich zum Abschluss gebracht werde, daran hat Prof. Ursula Stein von der Agentur Stein Stadt- und Regionalplanung aus Frankfurt ihren Anteil. Sie hat bereits 2014 erfolgreich für die Leader-Region gearbeitet und die erste Strategie auf den Weg gebracht.

Bis zum Schluss wurden 3,99 Millionen Euro an Fördergeldern ausgegeben. 60 Projekte in den vier Städten wurden damit ermöglicht; 42 wurden von Vereinen beantragt, und 18 von Kommunen. Leonie Loer: „31 Projekte sind bereits abgeschlossen.“

Leaderregion Sorpe geht in zweite Runde: Umbau und Investitionen

Die meisten Eigenleistungen erledigten bisher die Stockumer (Sundern), die in den Umbau ihrer Dorfschule als Gemeinschaftshaus für ihr Dorf 5100 Stunden investierten und damit den größten Teil der von ihnen zu leisteten 110.000 Euro an Eigenkapital erwirtschafteten. Insgesamt kostet dieser Umbau 313.000 Euro.

Für die nächsten sechs Jahre werden die Schwerpunkte Klimawandel, Digitalisierung, Mobilität, Landschaft, soziales Leben und Ehrenamt gesetzt. Damit kam Prof. Stein mit den Bürgermeistern ins Gespräch. „Mit diesem Veranstaltungsformat sind wir zufrieden“, sagte dazu Leonie Loer.

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