Entlastung für Küntroper rückt näher

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Die Mitglieder des Kreisausschusses machten auch in Neuenrade Station, um sich die K14- Großbaustelle anzuschauen. ▪

NEUENRADE ▪ Der Ausbau des Bereiches unter der Eisenbahnüberführung, die Zufahrt bei Schniewindt – all das nimmt konkrete Formen an, die Arbeiten gehen sehr zügig voran. Ende August, Anfang September wird vor allem der Schwerlastverkehr daher über den Hüttenweg unter der Überführung her, dann über die Balver Straße und dann zur K14 fließen.

Am Mittwoch schauten sich die Mitglieder des Bau- und Straßenausschusses bei einer umfassenden Ortsbereisung zu diversen Baustellen vor allem auf Balver und Neuenrader Stadtgebiet eben auch den Baufortschritt an der Überführung. Dort erläuterte der für die Kreisstraßen zuständige mann, Thomas Meyer, den Ausschussmitgliedern noch einmal die Hintergründe der 1,3 Millionen schweren Maßnahme (Erd-, und Straßenbau, Regenklärbecken, Zufahrt Schiewindt).

Sinn und Zwecke der Maßnahme sei es eben, den Küntroper Ortskern zu entlasten. Die Lastwagen, welche künftig das Industriegebiet anfahren, biegen eben nicht mehr im Ortskern von Küntrop ab, sonder fahren über den Hüttenweg.

Der Ausbau dieses Bereiches ist aber auch Teil eines größeren Plans, wie Meyer am Rande der Bereisung erläuterte. Denn nun fehlt noch der Ausbau der K14.Strecke zwischen Neuenrade und Garbeck. Doch wann damit begonnen wird, hängt davon ab wie die Fördermittel fließen. Vorfinanziert wird da nichts, sagte Meyer. Theoretisch könne der weitere Ausbau der K14 im Frühjahr 2013 starten. Dann müsse man noch mit einer Bauzeit von gut einem Jahr rechnen. Der Ausbau würde nicht nur der verbesserten Anbindung dienen, sondern würde auch einen Unfallschwerpunkt beseitigen. Meyer: „Dieser Bereich zählt zu den unfallträchtigsten Straßen, die wir haben“. Die Geschwindigkeitshöchstgrenze betrage daher 60 Kilometer pro Stunde.

Wer die Straße häufiger nutzt, weiß um die Risiken dort, trotz der Geschwindigkeitsbeschränkungen.

Noch ein Hinweis des StraßenNRW-Projektleiters Michael Neumann. Damit es keine Telefonanrufe erboster Bürger gebe, weil die Arbeiten ruhen, weist er darauf hin, dass die bauausführende Firma Betriebsferien macht. Vom 23. Juli bis einschließlich 5. August wird auf der Unterführungsbaustelle nicht gearbeitet. ▪ Peter von der Beck

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