Enormer Bedarf an Lernhilfe

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Hier werden die Unterrichtsräume vorbereitet. ▪

NEUENRADE ▪ Ob es an der Gesellschaft liegt, am Schulsystem, an Schülern oder an einzelnen Lehrern lässt sich wohl nicht eindeutig festlegen. Doch Tatsache ist: Maria Müller erfährt mit ihrem Lerninstitut immer mehr Zuspruch und es ist inzwischen die zweite Dependance, welche Müller aufmacht. Die Keimzellle ihres Lerntreffs ist in Attendorn, es gibt ein Filliale in Plettenberg und nun wird an der Zweiten Straße der „Neuenrader Lerntreff“ installiert.

Derzeit bauen Müller und ihr Team die Räumlichkeiten entsprechend um. Diverse Schulmöbel stapeln sich überall, man ist schon mit einigen Feinarbeiten befasst.

Das Lernangebot reicht dabei von Grundschule bis Oberstufe und erstreckt sich auf alle Abifächer. Es sind Lehrer, pensionierte Pädagogen oder Studenten, die hier Kinder einzeln oder auch in Gruppen unterrichten werden. Zudem gibt es ein Sekretariat.

Wer da glaubt, zur Kundschaft von Müller zählen nur Kinder, die mal eben mit ein wenig Nachhilfe noch die Versetzung schaffen wollen, der irrt. Die gehören auch zum Kundenkreis, doch zu Müller kommen viele, die ihren Notenschnitt grundsätzlich verbessern wollen, um für die Lehrstellensuche gewappnet zu sein. Es gibt allerdings auch den sprachlich Begabten, der seine Defizite in Mathematik ausgleichen möchte. Zur Kundschaft zählt auch der Abiturient, der für den Wunschstudiengang unbedingt einen bestimmten Notenschnitt benötigt.

Die Zeiten hätten sich im Gegensatz zu früher stark geändert. Müller: „Der Druck in der Schule ist ganz anders. Heute braucht bald jeder zweite Schüler Nachhilfe“.

Dass sie nun eine Filiale in Neuenrade aufmacht, liegt auch an der Kundschaft. Viele junge Kunden aus Werdohl oder Neuenrade hatte sie schon in der Pletttenberger Filiale. Dort herrscht ohnehin eine sehr große Nachfratge. Nun finden Schüler einen Platz in Neunerade.

Müller legt Wert auf engen Kontakt zur Kundschaft. Von den jungen Kunden werden Profile erstellt, dann wird ein Angebot gemacht. Müller rät Eltern bei Schulschwierigkeiten ihrer Sprösslinge frühzeitig zu reagieren. „Viele Eltern reagieren zu spät, dann wird der Druck für die Kinder sehr groß“.

Am 1. Februar wird der Lerntreff eröffnet. ▪ vdB

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