Enervie sieht interessante Flächen

NEUENRADE/BALVE ▪ Der Regionale Energieversorger Enervie setzt klar auf erneuerbare Energien und ist dafür auf der Suche nach Fläche, Neuenrade, Balve und Werdohl sind da im Visier. Der Konzern hat grundsätzlich eine entsprechende Strategie aufgelegt. Sprecher Uwe Reuter formulierte es klar und deutlich: „Wir wollen die Energieversorgung langfristig aus regenerativer Energie sicherstellen. Wir sind dabei zu investieren“. Von Peter von der Beck

Es sei vorgesehen, bis zum Jahr 2020 Windenergieanlagen mit der Leistung von 240 Megawatt zu bauen. Dabei schaut sich der Versorger vor allen Dingen „intensiv in der Märkischen Region“ um. „Das ist unser Kern- und Stammgebiet“. So gebe es in Hagen bereits konkrete Projekte. Wie Reuter nun weiter erläuterte, lägen eigene Untersuchungen von Enervie vor. In Balve und Neuenrade habe man beide Areale gecheckt und es gebe dort „durchaus interessante Flächen“. Welche das im Detail sind, mochte Reuter natürlich nicht verraten. Mit der Stadt Neuenrade habe man Kontakt und werde „in naher Zukunft das Gespräch suchen“. Ähnliches gelte für die Stadt Balve. Natürlich werde man auch überregional aktiv. Der Sprecher verwies auf Projekte in der Eifel und im Hunsrück. Grundsätzlich ist man sich der Konkurrenzsituation, was die möglichen Areale für die Anlagen anbelangt, bewusst. „Wir sind im Wettbewerb“.

Enervie geht jedenfalls bei der Angelegenheit systematisch vor. „Wir arbeiten die Regionen ab“. Es gibt ein Windkataster und wohl eine entsprechende Software.

Die Städte werden einzeln abgearbeitet. So war zum Beispiel Werdohl noch gar nicht an der Reihe. ▪

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