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„Endlich wieder feiern“: Rumo Tripot Festival in Küntrop

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Von: Andrea Kellermann-Michels

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Neun Bands bildeten das Line-Up beim ersten Rumo Tripot Festival nach langer Corona-Zwangspause auf dem Kulturhof Schulte in Küntrop.
Neun Bands bildeten das Line-Up beim ersten Rumo Tripot Festival nach langer Corona-Zwangspause auf dem Kulturhof Schulte in Küntrop. © Michels, Andrea

Rund 400 Besucher kamen am Samstag zum ersten Rumo Tripot Festival nach langer Corona-Zwangspause auf den Kulturhof Schulte. Eine Zahl, mit der die Verantwortlichen des Vereins Kulturfluter als Veranstalter zufrieden waren.

„Endlich wieder feiern und Musik hören. Die Freude hier ist bei allen groß. Und das Wetter spielt uns in die Karten“, sagte Organisator Christian Schulte-Backhaus. Neun Bands bildeten das Line-Up – und alle schafften es letztlich auch pünktlich auf die Küntroper Bühne, wenn auch mit einigen Schwierigkeiten. So mussten die Veranstalter spontan eine Gruppe aus Möhnesee-Körbecke abholen, dort waren die Musiker mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gestrandet.

So durften sich die Festivalbesucher über verschiedene Musikstile freuen. Gespielt wurde über den Tag verteilt unter anderem Ska-Musik, Rockmusik und auch Modern Progressive Metal.

Rund 400 Besucher kamen über den Tag verteilt auf das Festivalgelände in Küntrop.
Rund 400 Besucher kamen über den Tag verteilt auf das Festivalgelände in Küntrop. © Michels, Andrea

Nachmittags noch eher ruhige Klänge

Am Nachmittag kamen die teilweise noch eher ruhigen Klänge aus einem Zelt, während sich die Gäste gemütlich auf die Wiese setzten oder legten, um der Musik zu lauschen. Dabei konnten die Kleinsten ungestört im Sandkasten spielen und die Eltern parallel die Auftritte der Bands verfolgen. Andrea Ziemann und Iwona Sajewicz zählten zu den Nachmittagsbesuchern. Sie sagten: „Auch wenn es nicht so ganz unsere Musikrichtung ist, so kann man am Nachmittag doch gut zuhören. Und so viel Engagement muss einfach unterstützt werden. Wir kommen her, weil wir es einfach klasse finden, was hier auf die Beine gestellt wurde. Alleine die vielen kleinen Details.“

Damit meinten die beiden Frauen unter anderem die vielen Lichteffekte und Lampions, die mit der hereinbrechenden Dunkelheit für eine ganz besondere Atmosphäre sorgten.

Je später der Abend, desto lauter die Musik

Je später der Abend, desto lauter wurde die Musik. Dabei verlagerte sich das Geschehen dann in die Scheune. Dort rockten unter anderem die Bands Crash Tape und Home to Paris die Bühne. Die Ska-Musik kam bei den Festivalbesuchern bestens an. Weil diese bei den tropischen Temperaturen vom vielen Feiern und Tanzen mächtig ins Schwitzen kamen, stellten die Kulturfluter Trinkwasser gratis zur Verfügung. Ansonsten sorgte unter anderem auf Initiative von Vereinsmitglied Andreas Reinecke der Foodtruck „Pommesfuchs“ für die Verpflegung der Besucher.

Wer zwischendurch mal eine Party-Pause einlegen wollte, konnte das im Loungebereich tun.
Wer zwischendurch mal eine Party-Pause einlegen wollte, konnte das im Loungebereich tun. © Michels, Andrea

Wer zwischendurch eine kleine Party-Pause einlegen wollte, konnte es sich in der Lounge auf einer der Couchgarnituren bequem machen.

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