Sommerfest der FWG

Bürger entladen ihre Wut

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Bernhard Peters (links) und Detlef Stägert – das Führungsduo der FWG – stand höchstpersönlich vor dem Knusperhäuschen am Grill.

Neuenrade - Ganz oben auf der Sorgenliste der Neuenrader, die am Samstag das Sommerfest der Freien Wählergemeinschaft Neuenrade (FWG) am Knupserhäuschen besuchten, standen die Straßenbaubeiträge. „Die verarschen uns doch in Düsseldorf“, moserte ein Affelner über die Landesregierung. „In anderen Bundesländern zahlen die Bürger nichts. Und hier sollen wir angeblich die Hälfte weniger zahlen. Aber auch das ist eine Mogelpackung.“

Ebenso wenig begeistert zeigten sich viele Diskussionswillige in Bezug auf das geplante Medizinische Versorgungszentrum. Für den Stillstand bei der Planung der Neuenrader Kreisverkehre hatten Dritte kaum Verständnis. Die Kommunalpolitiker der FWG mussten sich so einiges anhören.

Dabei grillten Fraktionssprecher Bernhard Peters und FWG-Vorsitzender Detlef Stägert für ihre Gäste. Und kühle Getränke sowie Salate rundeten das kulinarische Angebot ab.

Stägert freute sich: „Wir machen jetzt das vierte Mal in Folge ein Fest am Knusperhäuschen, aber erstmals nicht im Frühjahr, sondern im Sommer – trotzdem kommen nicht weniger. Das ist toll.“

Und so nutzen etliche Neuenrader die Möglichkeit zum Austausch mit den Ratsmitgliedern. Schon wieder kam ein Bürger auf Stägert zu. Erneut sind die Straßenbaubeiträge Thema: „Ich soll zahlen dafür, dass der Durchgangsverkehr schönere Straßen hat?“, fragte der Mann rhetorisch und wirkte dabei ziemlich wütend. Einige um ihn herum stimmten ihm nickend zu.

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