Eltern wollen gemeinsames Lernen

Eltern wollen gemeinsames Lernen

NEUENRADE ▪ Die Stadt hat gefragt, die Eltern geantwortet: 81 Prozent der Erziehungsberechtigten von Schülern aus der vierten Klasse sind der Gemeinschaftsschule gegenüber positiv eingestellt. Am Mittwoch präsentierte der Schulverwaltungsmitarbeiter Dierk Rademacher die Ergebnisse dem Stadtrat – der einstimmig für die Umsetzung des Konzeptes stimmte.

„Es gab nur Hop oder Top. Wir haben ein überragendes Ergebnis“, sagte Rademacher im Gespräch mit unserer Zeitung. Sowohl in den dritten als auch in den vierten Schuljahren hat die Stadt Fragebögen verteilt. Darauf stand die Frage: „Falls es in Neuenrade ab dem kommenden Schuljahr eine Gemeinschaftsschule geben sollte, würden sie ihr Kind dort einschulen?“ Vier Antwortmöglichkeiten („ganz bestimmt“, „eher ja“, „eher nein“ und „bestimmt nicht“ stand zur Auswahl) hatten die Eltern bei der anonymen Umfrage. Von den 125 verteilten Zetteln im dritten Schuljahr sind 121 zurückgeben worden. Gültig waren 117. Davon kreuzten 36 die Antwort „ganz bestimmt“ an, 54 „eher ja“, 23 „eher nein“ und vier „bestimmt nicht“. Demnach stimmten rund 77 Prozent positiv für die Schule. Im vierten Schuljahr stimmten sogar 81 Prozent der 121 Eltern für die Gemeinschaftsschule. Mit „ganz bestimmt“ antworteten 46 Eltern, „eher ja“ kreuzten 52 an, mit „eher nein“ votierten 20 und mit „bestimmt nicht“ drei Elternpaare. „Nach diesem ganz tollen Vertrauensbeweis wollen wir jetzt natürlich das Gleiche erreichen, was Ascheberg schon erreicht hat“, sagte Rademacher. Die Grundlage sei durch das Votum der Eltern und des Rates gegeben. ▪ Matthias Clever

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