Eltern und Kinder strömen in die neue Schule

NEUENRADE ▪ Einmalig im Märkischen Kreis ist die Gemeinschaftsschule, die nach den Sommerferien in Neuenrade ihre Pforten erstmals öffnen wird. Wenn die Erfolgsgeschichte dieser Schulform in der heimischen Region einen ähnlichen Verlauf wie in anderen Bundesländern nimmt, dann wird das pädagogische Aushängeschild der weiterführenden Schulformen in Neuenrade nicht lange die einzige Gemeinschaftsschule im Märkischen Kreis bleiben. Um Kindern und Eltern einen realistischen Einblick in das zukunftsweisende Konzept zu ermöglichen, fand am Samstag ein Tag der offenen Tür statt.

Dierk Rademacher als Vertreter der organisierenden Stadtverwaltung war vom Ansturm auf „seine“ Schule überwältigt. Mit 250 Besuchern hatte Rademacher maximal gerechnet, bereits nach der Hälfte der Öffnungszeit waren bereits so viele Menschen in die Schule geströmt. Ein deutlichen Indiz dafür, wie attraktiv die Gemeinschaftsschule ist. In der Woche vom 14. bis 17. Februar liegen in der Burgschule die Listen aus, in denen Eltern ihre Kinder für das kommende Schuljahr anmelden können. Zwischen 69 und 75 Kinder sollte die Zahl der Anmeldungen liegen, informierte Rademacher, der mehr und mehr von dem Konzept überzeugt ist und in dieser Schulform eine große Chance für die Stadt Neuenrade und ihre Kinder sieht. Interessenten kamen aber nicht nur aus Neuenrade, auch aus den umliegenden Städten nutzten Familien die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Als ein Kindermagnet erwies sich der Klassenraum mit der interaktiven Tafel. Im Gegensatz zur althergebrachten, grünen Variante, wird die neueste Version über einen Beamer mit Informationen und interaktiven Inhalten gefüttert, und besitzt zudem einen Internetanschluss.

Drei moderne Lern-Methoden sollen das Konzept tragen: Selbstgesteuertes Lernen, kooperatives Lernen und Lernen durch Arbeit an Projekten. Beim Tag der offenen Tür waren Lehrkräfte anwesend, die diese Methoden vorstellten und von dem Erfolg überzeugt sind. „Wir wollten zeigen, was heutzutage möglich ist“, beschrieb Dierk Rademacher den Tag der offenen Tür. ▪ maj

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