Eltern bekommen Einblick in AG-Arbeit der Schüler

NEUENRADE ▪ Selbstbewusst und fast fehlerfrei präsentierten sich gestern die Gemeinschaftsschüler mit ihren Arbeitsgemeinschaften. Und Schulleiterin Astrid Tillmann zeigte sich überrascht, angesichts der gelungenen Vorführungen in der Aula der Gemeinschaftsschule: „Ich bin baff.“

Der Öffentlichkeit – in diesem Fall vor allem Eltern, Omas und Opas und Freunde wurden die ersten Ergebnisse der diversen Arbeitsgemeinschaften der Schule gezeigt. Und vor allem die Schulleiterin freute sich, „dass die Leistung der Schüler soviel Würdigung“ erfuhr. Die Musik-AG, geleitet von Anette Maslow, zeigte ein Ausschnitt des Repertoires, das die Kinder im Rahmen der AG einstudiert hatten. Das reichte von englischen Titeln wie Clementine über deutsche Lieder bis hin zum Pop-Stück „Renate“. Begleitet wurden die Kinder meist von Anette Maslow auf dem Klavier und einmal gemeinsam mit einer Gitarrenspielerin. Es gab Applaus und Astrid Tillmann sagte am Rande zu Anette Maslow: „Das war super“.

Auch eine Theater AG hat die Schule. Und die Truppe hatte noch rasch eine Szene einstudiert, um dem Publikum etwas zu bieten. Denn die Schüler werden das Stück Schneeweißchen und Rosenrot erst zum Tag der offenen Tür am 17. Dezember aufführen. Die ersten Wochen bei der von Selma Hentschel und Thorben Schürmann geleiteten AG hatten die Schüler überwiegend mit dem Umschreiben des Stückes, und mit all dem Drum und Dran einer Theaterinszenierung verbracht. Gleichwohl kam dieser erste Auftritt vor Publikum gut an.

Arbeitsgemeinschaften für Schach, Kunst, Naturwissenschaften sowie Homepage- und Computer AG gibt es zudem an der Schule. Eine Besonderheit bildet die Kunst AG, die an der Kunstwerkstatt angesiedelt ist (wir berichteten). Wie dem auch sei: Die Schüler zeigten gestern den Eltern, was sie bisher geleistet hatten. Und letztere nutzten ausgiebig die Gelegenheit, um einen Hauch von der Lern- und Unterrichtsatmosphäre – mit der ihre Kinder täglich umgehen müssen – mitzubekommen.So sahen sie wie Lehrer in Kleingruppen mit den Kindern arbeiteten, und wie die Kinder aufmerksam, interessiert und mit Freude bei der Sache waren – ob beim Schach oder im Experimentierkursus. Ein Junge aus der Computer AG kommentierte: „Ist cool hier.“ Auch die Eltern zeigten sich angetan. Ein Paar meinte: „Unter dem Strich ist doch alles super.“ ▪ Peter von der Beck

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