Eltern in Affeln in Sorge: Nur noch ein Bus für Grundschüler

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Viel zu nah an der Fahrbahn: Die Eltern der Kinder, die jetzt an der Stummelstraße in den Schulbus einsteigen, sind mit der Situation an der Haltestelle nicht einverstanden.

Affeln - In Sorge sind derzeit in Affeln die Eltern einiger Grundschüler, die die Schule in Altenaffeln besuchen. Denn seit Montag setzt die Märkische Verkehrsgesellschaft (MVG) morgens nur noch einen Bus ein, der zudem lediglich an der Stummelstraße hält. Im Bus können damit nicht mehr alle Kinder sitzen und auch an der Haltestelle wird es gefährlich en

„Ich weiß nicht, was schlimmer ist; dass die Kinder jetzt dicht gedrängt so nah an der Straße warten müssen – oder, dass einige jetzt keinen Sitzplatz mehr im Bus bekommen und während der Fahrt stehen müssen.“ 

Die Mutter, die sich gestern Morgen in der Redaktion gemeldet hat, will den Zustand an der Bushaltestelle Zum Imberg an der Stummelstraße nicht hinnehmen. Bisher konnten sich die Affelner Kinder aussuchen, ob sie an der Stummelstraße oder an der Volksbank in den Bus einsteigen, der sie zur Grundschule nach Altenaffeln bringt. Der größte Teil der Mädchen und Jungen sei an der Volksbank eingestiegen, nur wenige Kinder hätten die Haltestelle Zum Imberg genutzt. 

Schüler am Freitag schriftlich informiert

Am Freitag wurden die Kinder schriftlich vom Kollegium der Grundschule Altenaffeln über eine eventuelle Veränderung der Haltestellen informiert. In dem Schreiben heißt es: „In Affeln hält der Bus möglicherweise nur am Imberg. Da uns zur Stunde (8. Februar, 10 Uhr) keine weiteren Informationen vorliegen, bitten wir Sie dringend, die Änderungen zu überprüfen.“ Daraufhin hätten sich einige Eltern telefonisch bei der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG) in Lüdenscheid erkundigt, und erfahren, dass ab dem 11. Februar nur noch die Haltestelle an der Stummelstraße bedient wird. 

Dort stünden nun seit gestern circa 30 Kinder direkt neben der Fahrbahn der relativ viel befahrenen Durchgangsstraße. „Wenn sie dort spielen oder sich schubsen, ist ein Unglück vorprogrammiert“, erklärte die besorgte Mutter. Im Bus könnten nicht mehr alle Kinder sitzen: „Wenn der Fahrer bremst, können sich die Kleinen kaum festhalten.“ 

Problem bei der MVG bereits bekannt

„Das Problem ist hier bereits bekannt. Wir arbeiten an einer kurzfristigen Lösung“, erklärte MVG-Pressesprecher Jochen Sulies auf Anfrage der Redaktion. Mit Inkrafttreten des neuen Fahrplans am gestrigen Montag habe sich diese Veränderung für die Affelner Grundschüler ergeben. 

„Wir werden das aber so schnell wir möglich überplanen“, versprach Sulies, ohne einen genauen Zeitpunkt nennen zu können. Allerdings stellte er eine sehr zeitnahe Lösung in Aussicht: „Wie ich die Kollegen kenne, werden sie das Problem in ein bis zwei Tagen gelöst haben.“

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