Elke Schlotmann schwimmt 2000 Bahnen

NEUENRADE ▪ Es hat schon Tradition, dass die Freibadsaison in Neuenrade mit treuen Schwimmern beendet wird. Deshalb fand am Freitag mit Schwimmmeister Andreas Schönenberg ein Frühstück im Zelt statt, an dem etwa 50 Badegäste teilgenommen hatten, während am Abend rund um den Kiosk der Ausklang auch mit Schwimmmeistern Andrea Kendziora-Kühn begann.

Für die jüngeren Besucher gab es Stockbrotbacken, während die Älteren an den Tischen auf die Saison zurück blickten. „Es werden über 32 000 Gäste in dieser Saison gewesen sein“, schätzte Andrea Kendziora-Kühn die Zahl der Besucher. Vergleichsdaten mit vergangenen Jahren hatte sie nicht parat, doch sie verglich diese Zahlen mit denen der anderen Bäder: „Wir haben noch gut abgeschnitten.“

Zufrieden waren auch die Besucher am Freitag Abend. Sowohl mit der Anlage, als auch an ihren Schwimmmeistern gab es nichts auszusetzen. Diese wiesen dann ihrerseits auf ein besonderes Ereignis hin, denn ein Gast hatte es geschafft, 2 000 Bahnen und damit 100 Kilometer zurück zu legen. Diese Idee hatte sich Elke Schlotmann in den Kopf gesetzt, und dann relativ schnell umgesetzt. „Ich habe alles auf meinem Kalender festgehalten“, erzählte sie. „Mein Ziel war es, jeden Tag einen Kilometer zu schaffen.“ Dafür wurde sie am vergangenen Montag von ihrem Ehemann Alfons und den Freunden Dagmar Berger und Ronald Luttert mit einem entsprechend bestickten Badetuch nach ihrer letzten Bahn belohnt. Fast an derselben Stelle wurde das Foto nachgestellt, allerdings fehlte Alfons Schlotmann.

Auch in der neuen Saison wollen sich alle Schwimmer wiedersehen, und dann wieder ganz nach Neigung als Früh-, Mittel- oder Spätschwimmer. Bis dahin steht noch einiges an Arbeit an, denn zuerst muss alles winterfest gemacht, und danach für den Sommer vorbereitet werden. ▪ jk

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