Bilanz gezogen: 213 Einsätze mit 2205 Stunden

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Die für ihre Tätigkeit ausgezeichneten Kameraden aus der Stadtmitte hatten ihre Ehrunge bereits bei der Jahresdienstbesprechung aller Löschzüge erhalten.

NEUENRADE - Genau 213 Mal musste der Löschzug Stadtmitte der freiwilligen Feuerwehr Neuenrade im vergangenen Jahr ausrücken, erinnerte Löschzugführer Stefan Besser am Samstag im Rahmen der Jahresdienstbesprechung im Seminarraum der Neuenrader Feuerwehr an die Einsätze des vergangenen Jahres.

Von Julian Kühn

80 Einsätze entfielen dabei auf den Löschzug, 133 auf die sogenannten „First Responder“. Als „First Responder“ wird die Soforthilfe bei Notfällen bezeichnet, die mit Erster Hilfe die Zeit bis zum Eintreffen des Krankenwagens und Notarztes überbrücken soll.

Für die so zusammengekommenen 213 Einsätze hätten die Feuerwehrkameraden insgesamt 2205 Stunden aufgewendet, so Besser. Dies sei eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 62 Prozent. Zusammen mit der Überprüfung der Geräte und der Instandhaltung belaufe sich die Gesamtstundenzahl auf 9915 Stunden. Bei den zurzeit 46 aktiven Feuerwehrleuten entfielen auf jeden Kameraden etwa 18 Stunden im Monat, hieß es weiter.

Im weiteren Verlauf seines Jahresrückblicks führte der Löschzugführer einige wichtige Einsätze auf. So habe die heimische Feuerwehr bei einem LKW-Brand in Lüdenscheid, bei dem durch auslaufenden, brennenden Diesel die Kanalisation Feuer gefangen hatte, mit dem örtlichen Messzug Luft-und Wasserproben durchgeführt.

Beim Chemieunfall in Balve Wocklum wurde ebenfalls Hilfe geleistet. Auch der Schwelbrand unter dem Dach der Gemeinschaftsschule Niederheide wurde erwähnt, hierbei sei es zum ersten Mal seit längerer Zeit zu einem Stadtalarm gekommen.

Dank Wärmebildkameras sei der Brand schnell lokalisieren und löschen worden. Zuletzt dankte der Löschzugführer den Feuerwehrmännern und -frauen für ihre Arbeit im vergangenen Jahr und gab einen Ausblick auf das Jahr 2014, in dem besonders Aus-und Fortbildungen auf dem Programm stehen.

Der Löschzug plant, neue Helmlampen für die Kameraden anzuschaffen – nicht zuletzt deswegen sei die Feuerwehr immer auf der Suche nach Spendern, so Besser. Weiter appellierte er an die Neuenrader Bürger, passive Mitglieder bei der Feuerwehr zu werden und bedankte sich bei den Firmen für die Freistellung der Feuerwehrleute während der Einsätze.

Neu zu bestimmen hatten die Blauröcke anschließend über das Amt des Kassierers: Kevin Vogel wurde einstimmig für diesen Posten gewählt.

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